Werben l In den letzten vier Monaten des vergangenen Jahres sorgte das mit den Arbeiten beauftragte Unternehmen unter anderem für einen Wechsel der Straßen-Oberfläche auf der Landesstraße 2. Den ersten Bauabschnitt, der Mitte September am Ortsausgang in Werben begann, konnten die Verantwortlichen abhaken, so dass die Straße bis zum Fähranleger durchgängig befahrbar ist. Die Landesstraßenbaubehörde Nord möchte auch den zweiten Part in die Tat umsetzen. Erneut wird der September als Baustart favorisiert.

Der erste rund 1,2 Kilometer lange Bereich, der sich vom Ortsausgang Werben bis auf Höhe der Milchviehanlage erstreckt, ist vor den Weihnachtsfeiertagen fertig geworden und wieder befahrbar. Bis auf eine Aufgabe: Die letzte Deckschicht könne erst bei zweistelligen Plus-Werten aufgebracht werden. Werbens Bürgermeister Bernd Schulze (parteilos) hat die Information, dass die Baufirma dafür im Mai noch einmal anrückt. Teil zwei geht dann bis nach Räbel und endet 60 Meter vor dem Deichkörper. In diesem Bereich befinden sich die für eine Umleitungsstrecke erforderlichen Zuwegungen, so dass dieser kleine Abschnitt zunächst nicht berücksichtigt werden kann. Ansonsten müsste die Kommune den Fährbetrieb einstellen. Und das ist in diesem Jahr nicht geplant. Wie im ersten Bauabschnitt werde die Räbeler Fähre auch während der Fortsetzung der Straßenbaumaßnahme im Einsatz sein.

Das solle auch für den Havelberger Pferdemarkt der Fall sein, der stets am ersten September-Wochenende viele Besucher in die Region lockt. Anschließend plant die Landesstraßenbaubehörde den Auftakt für den zweiten Abschnitt der Landesstraße 2. Die dann noch offenen 60 Meter werden im Jahr 2022 angepeilt. Für jenes Jahr wird die Fähre aus dem Wasser geholt und unterzieht sich der geplanten Revision.

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Ein vierter Bauabschnitt werde nach aktuellem Stand der Landesstraßenbaubehörde in zwei Jahren erfolgen: Die zur L 2 gehörende Räbelsche Straße in Werben soll sich ebenfalls wandeln und sich unter anderem mit einer neuen Deckschicht schmücken. Für die Nebenanlagen kommt die Kommune auf. Die Hansestadt müsse dann entsprechende Summen beispielsweise für Gehwege oder Auffahrten im Haushaltsplan berücksichtigen.