Vielbaum l Nach eher kleinteiligen Reparaturen in den vergangenen Jahren steht dem Vielbaumer Wilhelminenweg jetzt zwar kein Neubau, aber eine gründliche Sanierung ins Haus. Mit der Genehmigung einer überplanmäßigen Ausgabe stellten die Kommunalpolitiker die Weichen dafür.

Die Bauarbeiten starten am südlichen Ende des Weges, das in Richtung B 190 zeigt. Zu den bereits im Haushalt eingestellten 35.000 Euro genehmigte der Rat für Mehrausgaben noch einen Nachschlag von 8500 Euro, um das Projekt nicht zu gefährden. Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden die maroden und abgesackten Stellen der Bitumenpiste sauber aufgeschnitten und tiefgründig neu aufgebaut. Außerdem soll auf der gesamten Länge der Unterbau zur Grabenseite befestigt werden, um ein Abrutschen der Böschung und den Abbruch von Fahrbahnteilen zu verhindern. Die Straße, die in Breite und Aufbau einem landwirtschaftlichen Weg entspricht, wird danach zwar etwas wie ein Flickenteppich aussehen, aber glatt und sicher sein, so der Bürgermeister. Die Bauarbeiten können beginnt, sobald das Wetter es zulässt. Der Auftrag ist vergeben.

Das Geld reicht, um etwa zwei Drittel der Straße bis auf Höhe des Trafohäuschens zu sanieren. Aber für den Rest des Weges bahnt sich auch eine Lösung an. Denn Hans-Joachim Hildebrandt deutet an, dass schon in der nächsten Ratssitzung noch einmal rund 35.000 Euro eingestellt werden könnten, um den zweiten Teil in Richtung Vielbaum fertigzustellen. Bis dahin, wo die Straße schon einmal erneuert wurde. Alles andere, so Hildebrandt, mache wenig Sinn. Und die Gemeinde hätte eine weitere Baustelle vom Tisch.

In dem Zusammenhang lässt das Gemeindeoberhaupt auch wissen, dass die Anlieger bei der Maßnahme nicht zur Kasse gebeten werden.