Goldbeck l „Alle Türen sind offen, ihr seid alle sehr gern gesehen, Lehrerteam, Schülerinnen und Schüler haben einiges vorbereitet, wollen mit Experimenten und Auftritten zeigen, was man an der Sekundarschule so aller erlernen kann.“ Mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Winfried Schwuchow die Gäste am Sonnabendvormittag.

Die Sekundarschule Goldbeck, in der zurzeit 220 Kinder, davon 24 Migranten, unterrichtet werden, hatte traditionell zum Tag der offenen Tür eingeladen. Und wie auch in den Vorjahren wurde das Angebot dankend angenommen. „Dieser Tag ist für alle da“, so Schwuchow, „es kommen Eltern, die die Schule kennen lernen wollen, es kommen ehemalige Schülerinnen und Schüler und staunen oft nicht schlecht, wenn sie die Veränderungen in ihrer ehemaligen Einrichtung sehen. Und es kommen auch die, die mit dem nächsten Schuljahr an die Sekundarschule in Goldbeck wechseln wollen“.

Eine kurze Begrüßung gab es am Vormittag im Speiseraum. Nach den Worten des Schulleiters waren es einige Schüler der Klasse 5b, die die ersten Gäste mit einem kleinen Programm begrüßten. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrerinnen Martina Herbst und Kerstin Köhn. Letztere hatte auch ihren Anteil daran, dass zum Programm auch süße Düfte durch das Gebäude zogen. Sie kümmert sich eben auch um die Arbeitsgemeinschaft Kochen und um das Schülerkaffee. Und während gesungen und Gedichte aufgesagt wurden, arbeiteten nebenan in der Hauswirtschaftsküche Mädchen und Jungen daran, Sandwiches, Waffeln oder Früchtebecher herzustellen, die dann auch reißenden Absatz fanden. In den Klassenräumen waren dann die unterschiedlichsten Stationen vorbereitet. Die Gäste konnten basteln, es gab Schriftgestaltung, Sprachspiele oder es konnte musiziert werden. Geografische Basteleien oder die Berufsberatung wurden angeboten und wer wollte, konnte einen Blick durch das Mikroskop werfen oder sich an physikalischen Experimenten beteiligen.

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Ständig gut besucht war das Computerkabinett, wo die Arbeit an den PCs vermittelt wurde. Schon in der fünften Klasse lernen die Schüler mit Word, Exel oder Powerpoint zu arbeiten, so der Schulleiter, der auch für alle Gäste als Ansprechpartner bereit stand.

Gute zwei Stunden wurde das Angebot der Sekundarschule angenommen. Als sehr gelungen wurde dieser Tag eingeschätzt und auch schon mal der Hinweis gegeben, dass es auch im Januar 2018 einen Tag der offenen Tür geben sollte.