Falkenberg l In Anbindung an die Schönberger Kreuzung in Falkenberg laufen in diesen Tagen unter der Regie der Seehäuser Straßen und Tiefbaufirma von Olaf Neumann die letzten Handschläge für die Erneuerung eines knapp 200 Meter langen Stück Gehweges. Eigentlich sollte die Maßnahme schon Geschichte sein. Aber die gestiegene Nachfrage machte es nicht so einfach, eine ausführende Firma zu finden, erklärte Wische-Bürgermeister Willi Hamann im Gespräch mit der Volksstimme.

In seiner jüngsten Sitzung musste der Gemeinderat in dieser Woche für die mit rund 20 000 Euro geplante Maßnahme noch einen Nachschlag von 10 000 Euro genehmigen, weil die Bauarbeiten aufwändiger sind, als ursprünglich angenommen. Bei der Umsetzung der Pläne wurde demnach deutlich, dass der Untergrund weniger tragfähig ist als ursprünglich angenommen und die Rasenkanten nicht befestigt waren. Der erforderliche Mehraufwand, zu dem auch ein neuer Unterbau für die Pflastersteine gehörte, ist notwendig, um die Sanierung fachgerecht fertigzustellen, heißt es in der Beschlussvorlage, die den Kommunalpolitikern dazu vorlag.

Gerade an der Stelle und in einer Kurve der Ortsdurchfahrt müsse man auch mal damit rechnen, dass ein Lkw über den Bereich rollt, der sonst Fußgängern vorbehalten ist, so Willi Hamann, der darüber hinaus betont, dass der Weg die Erneuerung sehr nötig hatte.

Ob die 10 000 Euro aus dem knappen Haushalt der Gemeinden „Altmärkische Wische“ am Ende wirklich ganz gebraucht werden, sei noch nicht klar. Mit der Summe habe man auf Nummer sicher gehen wollen, weil es mit den Einläufen für die Straßenentwässerung noch eine Unwägbarkeit gebe.

Vor Straßenausbaubeiträgen muss sich in der Kommune aber niemand fürchten, obwohl die Summen dank eines Paragrafenwerkes mit wiederkehrenden Beteiligungen für alle Grundstückseigentümer der Gemeinde wohl überschaubar ausgefallen wären. Da es sich aber um eine Reparatur handelt, gehen die Kosten zu Lasten des Ergebnishaushaltes und zählen nicht als neue Investition.