Wahrenberg l Die Adressen der Teilnehmer des Tages der offenen Höfe in Wahrenberg hätten sich immer mal wieder geändert, aber die Zahl der Mitstreiter sei gestiegen, freut sich Initiator Jan-Herbert Damm auf kommenden Sonntag.

Zu Pfingsten verzichteten die Freunde des dezentralen und privaten Markttreibens noch auf Reklame, um in Corona-Zeiten nicht zu viel Publikum anzulocken. Am Einheitswochenende dürfen es aber gern wieder ein paar mehr Zaungäste sein, die sich nicht nur aus der Verbandsgemeinde Seehausen und dem Landkreis Stendal rekrutieren, sondern gern auch aus dem Raum Salzwedel, der Prignitz oder Niedersachsen ins Storchendorf kommen. Allerdings sind auch alle Besucher aufgerufen, die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln im Dienst des Infektionsschutzes einzuhalten.

In dem Flyer, der an der großen Infotafel am Ortseingang ausliegt, aber meist schnell vergriffen ist, wird dieses Mal Regionales, Selbstgemachtes, Gebrauchtes und Nützliches beworben, wozu an vielen Stationen eine Tasse Kaffee sowie ein Stück Kuchen, oft ein deftiger Imbiss inklusive einer Erfrischung gehören.

Bilder

18 Stationen hat Damm, der selbst auch nicht aufs Trödeln verzichten will, aufgeführt. Aber mit der Einkehr im Café Anne~Elbe und der Kanu-Station am alten Fähranleger wären es eigentlich 20. Und auch ohne Flyer ist bei einem Spaziergang entlang der Storchenhorste alles auf kurzem Weg zu finden, zumal die Teilnehmer ihre Höfe gut ausschildern.

Parallel zum Tag des offenen Hofes läuft im Saal des Elbehofes eine Ausstellung unter dem Titel „Ein Dorf feiert 30 Jahre deutsche Einheit“. Sonntag ist der Saal angepasst ans Marktgeschehen von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Eröffnet wird die Ausstellung indes am Sonnabend, 3. Oktober. Dann sind Dorfbewohner und Gäste zwischen 15 und 17 Uhr willkommen, um bei einem Blick auf historische Dorfansichten zu Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus sind Interviews mit Zeitzeugen und satirische Theaterszenen zum Dorfgeschehen angekündigt. Veranstalter sind der Verein Vitos im Rahmen des Projekts Dorfwerkstatt Wahrenberg und die Initiative „Miteinander reden“, gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung.