Rohrbeck l  „Diese Verkehrsinseln hätten sie sich sparen können“, sagt Peter Kunze. In seinem Namen hatte sich das Dorf an den Landkreis gewandt, weil der Lärm infolge der stark sanierungsbedürftigen Ortsdurchfahrt für sie nicht mehr auszuhalten war. Zur Freude aller reagierte der Landkreis auch, richtete, da die Sanierung momentan finanziell nicht drin ist, immerhin zwei Verkehrsinseln oder Verkehrslenker ein. Diese aber brächten gar nichts.

„Wir waren immer davon ausgegangen, dass die Straße durch die Maßnahme an den Stellen nur noch einseitig befahrbar ist“, sagt Kunze. Dann würde der Verkehr auch abgebremst und der Lärm wie die Erschütterungen verminderten sich, wie die Dorfbewohner es mehrmals durch Parkaktionen getestet hatten. Aber so? „Nur Lkw, die das erste Maldurchfahren, bremsen kurz ab, aber schon beim zweiten Mal wissen sie Bescheid. Schade um das Geld, wir hatten einen Haufen Briefverkehr und jetzt das“, so Kunze. Er wolle sich nun nochmal an den Landkreis wenden, der Brief sei schon verfasst. Der Rohrbecker bezweifelt aber, dass sich jetzt noch was tut. Die Verkehrsinseln haben den Landkreis zusammen 8000 Euro gekostet.