Seehausen l Für das Verbrennen der Bäume zeichnete wieder der Förderverein der Seehäuser Wehr verantwortlich. Viele Schaulustige waren dabei, die es sich in der Kälte beim Flammenschein mit Glühwein, Kaffee, „Schnäpperli“, Steaks, Buletten und Bratwurst mit Grünkohl wohl sein ließen. Auch um diese Angebote hatten sich die Frauen und Männer des Fördervereins und der Wehr wie Enrico Schmidt, Uwe Kapanke, Nico Horak, Patrick Lühr, Ivonne Horak, Nadine Näbsch und andere gekümmert.

Mit einem eigenen Stand, der sich speziell an die jüngsten Besucher richtete, war der Förderverein der beiden Seehäuser Kindertagesstätten „Klosterschulplatz“ und „Lindenstraße“ vor Ort; hier gab es zum Beispiel Kakao, und es konnte Stockbrot gebacken werden. Durch ein Fenster des Feuerwehrhauses wurden von den Feuerwehr-Vereinsfrauen Susanne Schmidt und Ulrike Rieger frische Waffeln verkauft.

Für Stimmung sorgten Christiane und Burkhard Lüdicke vom Seehäuser Carnevalsclub (SCC), dabei wurden sie von DJ Micha unterstützt. Schon bei der SCC-Hymne wiegten sich die ersten Zuschauer im Rhythmus; mit „Griechischer Wein“, konservierter Blasmusik und anderen Ohrwürmern ging es weiter, bis in den Abendstunden die letzten Bäume zu Asche geworden waren. Die beiden SCC-Abgesandten hatten auch sonst noch allerlei Späße drauf. Wie in den Vorjahren gab es zudem eine Tombola. 800 Lose waren zum Verkauf geplant; darunter gab es 200 Gewinne – die von Seehäuser Geschäftsleuten spendierte Palette reichte von einer großen hölzernen Sitzgarnitur bis hin zu Kalendern.

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Wie Willi Hamann, Vorsitzender des Feuerwehr-Fördervereins, berichtete, wurden die Bäume bereits zum dritten Mal „portionsweise“ in einer mit Gitter umkleideten Feuerschale den Flammen überantwortet. „Durch den dabei entstehenden Schloteffekt ist das Verbrennen auf festem Untergrund auch umweltfreundlicher. Es fallen weniger Rückstände an, die leichter zu entsorgen sind“, machte er deutlich.

Die Bäume seien von den Kameraden in Seehausen am Freitag und Sonnabend zusammen geholt worden. Manche Einwohner hätten sie auch selbst zum Feuerwehrhof gebracht. „Dennoch haben die Kameraden an beiden Tagen mehrmals fahren müssen, und wenn dann trotzdem noch einige Bäume liegen geblieben sind, möchten wir uns dafür entschuldigen“, sagte Hamann. Insgesamt seien von den Kameraden mehr als 100 Bäume gesammelt worden.