Osterburg l Ein Projekt, das die Gartenakademie Sachsen-Anhalt in Osterburg verwirklichen möchte, nimmt Fahrt auf. Standort wird die Begegnungsstätte der Volkssolidarität an der Gartenstraße sein. Unter der Bezeichnung „Qualifizierung der Gartenfläche zu einem Erfahrungs- und Wissensort“ soll ein im Laufe vieler Jahre völlig verwildertes Areal einen neuen Inhalt bekommen.

Akademie-Chefin Christa Ringkamp und ihr Mitarbeiter Ulrich Ehlers stellten das Vorhaben vor. Die Akademie wird das nicht allein bewerkstelligen, sondern hat Helfer mit ins Boot genommen, zum Beispiel die Stadt Osterburg, der das zirka 400 Quadratmeter große Gelände gehört, und die Osterburger Lebenshilfe. Einheitsgemeinde-Oberhaupt Nico Schulz (Freie Wähler) und Vertreter des Sozial­vereins bekamen einen Einblick in das Projekt aus erster Hand.

Am Donnerstag, 22. Oktober, sowie am Freitag, 23. Oktober, werden die groben Arbeiten erledigt. Der Feinschliff soll im kommenden Frühjahr erfolgen. Zunächst ist ein Rückschnitt der auswuchernden Gehölze vorgesehen, und die künftige sich schlängelnde Wegführung zu den einzelnen Stationen wird markiert. Noch in diesem Jahr wird das Material besorgt. Wenn der Winter sich verabschiedet hat, werden ein Klangspiel und diverse Bewegungsgeräte installiert. Man wird pflegeleichte und unkomplizierte Anpflanzungen vornehmen. Es sind Hochbeete unter anderem für Wildkräuter geplant, und die werden dann so angelegt, dass Kinder und Senioren daran mühelos arbeiten können.

Voller Erwartung des Resultats ist jetzt schon Sylvia Kmieciak, die Leiterin der Begegnungsstätte. „Hier können sich sowohl Senioren als auch Kinder zum Beispiel der Jenny-Marx-Kita, entsprechend dem Motto des Projekts, sinnvoll beschäftigen. Wer Lust und Laune hat, denn der Garten wird öffentlich zugänglich sein“, sagte sie und äußerte gleichzeitig eine Bitte: „Wir würden uns freuen, wenn uns am 22. und 23. Oktober viele freiwillige Helfer unterstützen und zu uns mit Harken, Spaten und gegebenenfalls Heckenscheren (Handarbeit) kommen würden.“