Seehausen/Lübtheen l Der verheerende Waldbrand bei Lübtheen auf über 1000 Hektar gilt seit ein paar Tagen als gelöscht. Für Joachim Schulz und seine Helfer der Seehäuser Firma Dienstleistungen im Brand- und Katastrophenfall (DiBuKa) ist der Einsatz, der den Waldbrand bei Seehausen 2018 um einiges übertrifft, nach drei Wochen aber noch nicht beendet. Wie Schulz in einem Telefonat wissen ließ, sei man mit einem Löschpanzer noch zur Nachsorge vor Ort.

Teilweise waren die Seehäuser Fachleute mit zwei Zügen (Lösch- und Bergepanzer) neben den vielen Feuerwehrleuten, der Bundespolizei und Bundeswehr im Einsatz. Das schwere Gerät war vor allem gefragt, um Schneisen in den knochentrockenen Kiefernbeständen freizuhalten, einen Munitionszerlegebetrieb und andere Gebäude zu schützen.

In den vergangenen Tagen bekam Schulz jede Menge Medien, aber auch Entscheidungsträger zu sehen. Zuletzt Bundesinnenminister Horst Seehofer, der auch die DiBuKa-Technik besichtigte. Mit Blick auf die geplante Task-Force für derartige Großschadensereignisse oder die ausstehende Munitionbergung in vielen Ecken Deutschlands hofft Schulz, dass die Politik endlich auf die Gefahren reagiert.

Bilder