Gagel l Das Zwischenlager am Rande des künftigen Windenergieparkes Gagel hat sich gelehrt. Die meisten Betonteile für die 16 Anlagen, die zwischen Dewitz, Lückstedt, Rathsleben und Gagel entstehen, sind zu Türmen verbaut. Womit auch die Schwertransporte bald Geschichte sein dürften, die vor allem bei Anliegern an den Natursteinpflasterstraßen in Düsedau und Dewitz stellenweise für Verzweiflung sorgen und deren Auswirkungen für Straßen sowie Häuser erst noch zu ermitteln sind.

Die letzten Meter bis zum Getriebehaus (Nabenhöhe 149 Meter) werden mit Stahlröhren überbrückt, die ebenso wie die langen Flügel über Heiligenfelde „eingeflogen“ werden. Sind die Anlagen fertig, werden die Flügelspitzen bis in eine Höhe von reichlich 200  Meter reichen und damit den benachbarten Dequeder Fernsehturm deutlich überragen. Was allerdings auch heißt, dass sich für die Bewohner der „Altmärkischen Höhe“ das Erscheinungsbild ihrer Orte und des Horizontes im Dienst der Energiewende erheblich verändern wird.