Arneburg l Da ist die Geschichte über die alte Konservenfabrik Arneburg, die über das Gefecht bei Altenzaun, die Werbener Geschäftswelt oder die Kindheit im Goldbecker Zickenwinkel. Einmal mehr tritt der Kulturförderverein „Östliche Altmark“ als Sammler und Bewahrer von Heimatgeschichte in Erscheinung. Am Freitag stellte er in der Arneburger Stadthalle in Anwesenheit etlicher Autoren Buch II zu Band  I der Reihe „Wissen der Region“ vor. Mit dabei war der Schirmherr, Landrat Carsten Wulfänger. Er sprach von einem „wertvollen Gut“, davon, dass das Persönliche in den Büchern den großen Charme ausmache. Und er sprach von der Hartnäckigkeit des Projektbeauftragten Wolfgang Haacker und der Lektorin Bärbel Conrad. „Danke dafür, die braucht es für so etwas.“ Zumal sich die Finanzierung des fünften Buches aus der Reihe als schwierig erwies. „Dass wir heute hier stehen, verdanken wir auch einem privaten Sponsor“, sagte Haacker. Dieser habe allein zwei Drittel der Druckkosten von insgesamt rund 15.000 Euro getragen.

Eike Trumpf, Vorsitzender des Kulturvereins, bedankte sich bei den Machern aus eigener Reihe, wohl wissend, dass sie „eine Sisyphusarbeit“ leisteten. Aber, so formulierte Haacker: „Es ist auch toll, mitzuerleben, wie die Autoren Feuer gefangen haben und teils gar ausgebremst werden mussten.“

Das Buch „ArneburgGoldbeck-Werben und Umland“ kostet 22 Euro und ist erhältlich bei der Winckelmann-Buchhandlung Stendal, Breite Straße 77, Telefon 03931/714932, Mail buero@wibusdl.de. (Verschicken möglich.)