Goldbeck l Eigentlich, so Bürgermeister Torsten Dobberkau, sollte die Vereinsgründung bereits vor vier Wochen vollzogen werden. Da gab es allerdings noch einige Ungereimtheiten. Weshalb beschlossen wurde, den Vorgang zu vertagen.

Damit nun alles klappt, konnten sie am Freitag Amtsgerichtsdirektor Kai Timm, der auch gleichzeitig der Vorsitzende der Altmärkischen Bürgerstiftung Hansestadt Stendal ist, begrüßen. Letzterer hatte eine Mustersatzung vorbereitet, die er mit den Anwesenden Paragraf für Paragraf durchsprach und die am Ende mindestens sieben Gründungsmitglieder unterschreiben sollten.

Mit André Bock, Antje Nikolai, Dirk Köhler, Hans-Peter Potrolnik, Karsten Dobberkau, Julian Kirschning, Monika Knappe, Hannelotte Belseck, Ilona Jansen und Annedore Müller waren es dann sogar zehn, die ihre Unterschrift gaben, womit der Verein gegründet war. Die fünf erstgenannten wurden dann auch in den neuen Vorstand gewählt.

Ziele

Die Förderung von Kunst und Kultur, des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, die internationalen Gesinnung, Toleranz auf allen Gebieten, die Kultur und den Völkerverständigungsgedanken haben sich die Mitglieder auf die Fahnen geschrieben. Weiter geht es dem Verein um die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke.

Bei der Umsetzung soll es eine enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen geben. Politische Veranstaltungen seien nicht angedacht, Humanismus, Kunst und Kultur sollen im Vordergrund stehen. Bei einem Jahresbeitrag von zwölf Euro werde auch allen die Möglichkeit gegeben, in diesem Verein mitzuarbeiten.

Langsam oder besser gefühlvoll soll nun alles angegangen werden. Der Förderverein will sich erst einmal einarbeiten. Höhepunkte im Veranstaltungskalender wie das Pflaumenmusfest oder der Weihnachtsmarkt werden in diesem Jahr noch von der Gemeinde organisiert und durchgeführt. Und auch, wenn alles in den Händen des Fördervereines liegt, so Bürgermeister Torsten Dobberkau, werde die Gemeinde alles tun, den Verein zu unterstützen. Auch Amtsgerichtsdirektor Kai Timm, der zugesagt hatte, die Gründungsversammlung juristisch zu begleiten, sagte weitere Unterstützung zu. Dem neuen Vorstand bot er Hilfe an wo immer es möglich ist.