Salzwedel l Aufgereiht stehen sie auf dem Betriebshof der Personenverkehrsgesellschaft Salzwedel (PVGS) – vier schicke neue Busse sind seit November im Einsatz. Insgesamt 851  525 Euro hat das Tochterunternehmen des Kreises in die Erneuerung des Fuhrparks investiert. Zwei Standard Niederflurbusse mit jeweils 44 Sitz- und 44 Stehplätzen, ein Gelenkniederflurbus mit 52 Sitz- und 85 Stehplätzen und ein Kleinbus gehören jetzt zur PVGS-Flotte. Die großen Fahrzeuge verfügen über Sicherheitsgurte an den Plätzen, Rollstuhlrampe, Kinderwagenstellplatz und Fahrradheckträger. Der Kleinbus ermöglicht ein bequemes Einsteigen über eine automatisch öffnende Tür und eine elektrisch ausfahrbare Trittstufe.

Mit diesen Extras sei dem höheren Durchschnittsalter der Bevölkerung Rechnung getragen worden, sagte Landrat Michael Ziche. Möglichst barrierearme Zustiegsmöglichkeiten seien das Ziel. Das betreffe sowohl die Busse als auch die Haltestellen. Sie sollen auf längere Sicht auch für blinde oder sehschwache Reisende besser ausgestattet werden. Aber bei insgesamt 1100 Haltestellen sei es nicht so einfach, sie zu pflegen, zu unterhalten und technisch aufzurüsten.

Auch der Sicherheitsaspekt spiele eine große Rolle. Eltern hätten schon öfter nach Sicherheitsgurten gefragt. „Sie sind aber keine Vorschrift und auch Stehplätze weiterhin erlaubt“, stellte PVGS-Geschäftsführer Ronald Lehnecke klar.

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Der „Schlenki“-Bus wird im Schülerverkehr Richtung Arendsee eingesetzt. Die beiden Niederflurbusse sind auf den landesbedeutsamen und den Hauptlinien unterwegs. Mit den Neuanschaffungen hätten die Fahrzeuge der PVGS ein „gutes Durchschnittsalter“, sagte Lehnecke. Für die vier neuen seien alte Busse ausgesondert worden. Der Kreis hat die Investition mit 277  000 Euro unterstützt.