Diesdorf l „Wir haben nach den guten Erfahrungen des Vorjahres das Parkkonzept noch etwas erweitert“: Das sagte Jochen Hofmann, Leiter der Museen des Altmarkkreises Salzwedel, am Montag. Das wilde Parken solle am 12. und 13. Dezember, wenn der besondere Markt im historischen Ambiente stattfinde, verhindert, die Besucher animiert werden, ein Stückchen zu Fuß zu gehen. „Es gibt in Diesdorf genug Parkplätze. Von dort aus stehen breite Fußwege zur Verfügung, so dass es ein gemütlicher Spaziergang bis zum Museum ist“, machte er deutlich.

Im Vergleich zum Vorjahr sei in diesem Jahr das Parken zwischen der Einmündung Sandstraße und dem Diesdorfer Ortsausgang auf beiden Seiten verboten. Erlaubt sei das Abstellen der Fahrzeuge an der Molmker Straße außerorts auf der Museumsseite.

„Im Vorjahr haben viele Besucher die angrenzenden Wiesen genutzt, um dort zu parken. Das ist in diesem Jahr nicht möglich“, ergänzte der Regionalbereichsbeamte Jörg Bialas. Die Nutzer der Flächen hätten bereits Schilder aufgestellt, dass das Befahren nicht gestattet sei. Optische Barrieren würden noch folgen. „Wir werden während des Marktes vor Ort sein und den ruhenden Verkehr im Auge behalten“, kündigte der Polizeibeamte an.

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Schilder weisen den Weg

Die Besucher würden gebeten, die im Ort befindlichen Parkplätze auf dem Festplatz, am Markt, am Rathaus und an der Feuerwehr zu nutzen, fügte er hinzu. Schilder würden den richtigen Weg weisen, ergänzte Jochen Hofmann.

Der kleine Parkplatz am Museumskrug sei für Menschen mit Behinderung reserviert, die einen behördlichen Nachweis vorlegen können. Am ehemaligen Eingang an der Molmker Straße, der an den beiden Tagen geöffnet sein wird, würden Rettungswagen, Feuerwehr und Versorger Platz finden. „Wenn Menschen den Markt besuchen wollen, die schlecht laufen können, dann ist das Aus- und Einsteigen nahe des Einganges möglich. Aber die Autos müssen dann weggefahren werden“, erklärte Jörg Bialas.

Mehr als 50 Stände

Mehr als 50 Stände wird es beim Weihnachtsmarkt geben, kündigte der Museumsleiter an. Geöffnet sein wird am Sonnabend, 12. Dezember, von 11 bis 20 Uhr, und am Sonntag, 13. Dezember, von 11 bis 19 Uhr.

Regionale Produkte und Kunsthandwerk werden angeboten, Handwerkstechniken vorgeführt. Kinder können in der Holzwerkstatt unter Anleitung sägen, feilen und malen, im Haus Püggen filigrane Fröbelsterne basteln. Das Backhaus wird sich in eine Plätzchenbäckerei verwandeln. In der Weihnachtsstube im Winkelstedter Hallenhaus wird Gerste über dem offenen Feuer geröstet und Malzkaffee daraus aufgebrüht. Das Augsburger Zelttheater lädt zur Vorstellung ein. Es werden Märchen vorgelesen. Nachmittags schaut der Weihnachtsmann vorbei, nennt Jochen Hofmann einige Angebote. Eine spektakuläre Feuershow wird Sonntagabend zu erleben sein.