Night of Trouble

Wann: 30. April

Wo: Club „Hanseat“, Altperverstraße 32, Salzwedel

Beginn: 21 Uhr

Bands: Eljot Quent, Kickboard Drivers, The Flexfitz und Aftershowparty

Preis: 10 Euro im Vorverkauf (club-hanseat.de), 12 Euro Abendkasse

Mit David Steinke, Veranstalter der „Night of Trouble“ im „Hanseat“, sprach Alexander Rekow, der unter anderem wissen wollte: Wie kam der Veranstalter darauf, gerade Eljot Quent nach Salzwedel zu holen?

Volksstimme: Warum machst du eigentlich eine Hip Hop-Veranstaltung in Salzwedel?

David: Grundsätzlich ist es in Salzwedel so, dass es immer eine zwar kleine, aber feine Hip-Hop-Szene gab, was mich dazu veranlasste, einen Hip Hop-Headliner für eine Hansa-Show zu buchen. Normalerweise treten ja eher Rock-, Metal- und Hardcore-Bands im Hanseat auf. Dadurch, dass sich in den vergangenen Jahren der deutsche Hip Hop sehr gewandelt hat – gerade hinsichtlich der Texte und der Live-Performance – bin ich der Meinung, dass man dieses Experiment im Hansa mal wagen sollte und dem Publikum ein breiteres musikalisches Angebot bieten muss.

Okay, aber warum Eljot Quent aus Hamburg?

Eljot Quent sind mir das erste Mal im Jahr 2014 aufgefallen, als die Band gelegentlich mit der Hip Hop-Kombo Neonschwarz unterwegs war. Im Laufe der Zeit hat Eljot Quent ihre Bühnenperfomance verändert und auf einen Live-Drummer umgestellt – zusätzlich natürlich zu ihren zwei MCs und dem DJ. Dieses interessante Konstrukt aus Live-Drums, Rap und DJ möchte ich nun dem Salzwedeler Publikum näherbringen und hoffe, dass Salzwedel auch offen für Neues ist.

Wie bist du denn darauf gekommen?

Das Team vom Hanseat hat mich vor knapp zwei Monaten angesprochen, ob ich am 30. April etwas vor hätte. Als ich dies verneinte, fragte man mich, ob ich an diesem Tag eine Veranstaltung planen möchte. Ich musste nicht lange überlegen und mir war klar, dass ich das machen werde. Mein Ziel war es schon länger, bekanntere Acts nach Salzwedel zu locken, step by step – damit Salzwedel und auch das Hansa ein noch attraktiverer Ort zum Spielen werden. Andererseits ist es natürlich auch ein Anreiz, etwas quasi komplett Neues zu versuchen.

Hast du weitere Pläne in dieser Richtung?

Ich hoffe, dass die Veranstaltung „Night of Trouble“ ein Erfolg wird und wir mit unserem Rahmenprogramm, zwei Zusatzbands als Support und einer Aftershowparty mit DJ, möglichst viele Musikbegeisterte aus Salzwedel und Umgebung glücklich machen werden. Wünschenswert wäre es für mich, wenn die „Night of Trouble“ zu einer Veranstaltungsserie werden würde und vielleicht einmal pro Halbjahr stattfindet. Fest vorgenommen habe ich mir auf jeden Fall, dass ich vermehrt Audiolith-Künstler nach Salzwedel holen möchte. Einerseits als Fan, andererseits als Veranstalter. Denn man muss nicht immer bis nach Hamburg fahren, um tolle Acts zu sehen.

Gibt es etwas Konkretes?

Aktuell bin ich in Verhandlungen mit der Band Neonschwarz, die ich sehr gern mal im Hansa sehen würde. Wir schauen mal, was sich da machen lässt.