Direktmandate

Alle Kandidaten aus Altmarkkreis und Börde für Landtagswahl zugelassen

Von Martin Höfig
Kreiswahlleiter Matthias Baumann am Donnerstag bei der Verkündung der Wahlvorschläge. Foto: Martin Höfig

Salzwedel. Der Kreiswahlausschuss hat am Donnerstag alle Wahlvorschläge aus dem Altmarkkreis für die Landtagswahl am 6. Juni zugelassen. Sowohl Parteien als auch Einzelbewerber waren gemäß Landeswahlgesetz (LWG) aufgefordert, Kreiswahlvorschläge für die Wahlkreise 1 und 2 einzureichen. Die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge war am 19. April um 18 Uhr zu Ende gegangen.

Unter dem Vorsitz von Kreiswahlleiter Matthias Baumann und seiner Stellvertreterin Inga Otte-Sonnenschein wurden alle Wahlvorschläge vom Ausschuss einstimmig angenommen.

Acht Wahlvorschläge für Wahlkreis 1

Für den Wahlkreis 1, zu dem die Hansestadt Salzwedel, die Stadt Arendsee (Altmark) und die acht Mitgliedsgemeinden der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf gehören, sind folgende Wahlvorschläge für Direktmandate gelistet: Carsten Borchert (CDU), Marco Heide (Die Linke), Nadine Hofmann (SPD), Tankred Roth (FDP), Wolodja Nepomuk Zoltán Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Hanns-Michael Kochanowski (AfD). Dazu kommen Nils Krümmel (Freie Wähler) und Andreas Martin Schaaf (Die Basis), welche im Gegensatz zu etablierten Parteien für ihre Aufstellung 30 Unterstützerunterschriften einholen mussten.

Neun Wahlvorschläge für Wahlkreis 2

Für den Wahlkreis 2, zu dem die Hansestadt Gardelegen, die Stadt Kalbe (Milbe), die Stadt Klötze sowie für den Landkreis Börde die Stadt Oebisfelde-Weferlingen gehören, sind folgende Wahlvorschläge zugelassen worden:

Sandra Hietel (CDU), Silke Wolf (Die Linke), Oliver Stegert (SPD), Sören Kohse (FDP), Mirko Wolff (Bündnis 90/Die Grünen) und Thomas Korell (AfD). Dazu kommen hier Dirk Kuke (Freie Wähler), Petra Andrea Stoppel (Die Basis) und der Einzelbewerber Karsten Mertens. Auch hier haben die drei Letztgenannten demnach die erforderlichen 30 Unterschriften für ihre Aufstellung eingeholt.

Noch bis zum 26. April können nun Beschwerden zu den jeweiligen Wahlvorschlägen bei der Kreiswahlleitung eingereicht werden. Diese entscheidet dann bis zum 29. April über gegebenenfalls eingereichte Beschwerden, sodass die Wahlvorschläge aus den beiden genannten Wahlkreisen am 30. April offiziell feststehen.