Betrugsmasche

Altmarkkreis Salzwedel: Frau um 10.000 Euro betrogen

Eine Sparkassen-Kundin ist im Altmarkkreis Salzwedel betrogen worden. Die Polizei warnt vor sogenannten Pishing-Mails und SMS in dem Zusammenhang.

Von Alexander Rekow
Eine Frau im Altmarkkreis Salzwedel ist durch Betrüger um 10.000 Euro betrogen worden.
Eine Frau im Altmarkkreis Salzwedel ist durch Betrüger um 10.000 Euro betrogen worden. Foto: dpa

Salzwedel

Vor sogenannten Pishing-SMS und -Mails warnt die Polizei Salzwedel.

Wie die Beamten mitteilen, ist ein Betrug einer Sparkassen-Kundin bekannt geworden. So hat sich ein vermeintlicher Mitarbeiter des Geldinstituts bei der Frau gemeldet und wollte ihr Konto auf das „S.I.B.S.-Verfahren“, ein Intelligentes Banksystem der Sparkasse umstellen. Zu diesem Zweck wies er die Geschädigte an, ihre Bankdaten samt PIN im Rechner einzugeben. „Weil es an diesem Tag aufgrund von Serverproblemen angeblich nicht gelang, meldete sich der Anrufer erneut einen Tag später“, erklärt Norman Wagner aus dem Salzwedeler Polizeirevier. Dann wurden die Daten der Frau erneut eingegeben. Als sie später auf ihr Konto zugreifen wollte, war der Zugang gesperrt.

Sparkassen-Mitarbeiter existiert nicht

Als sie der Sache vor Ort auf den Grund gehen wollte, kam der große Schreck. Eine Überprüfung hatte ergeben, dass knapp 10.000 Euro von ihrem Konto abgebucht wurden. Der angebliche Mitarbeiter, mit dem sie telefonierte, ist in der Filiale nicht bekannt.

Die Polizei warnt daher, keine Daten auf einer Pishing-Seite einzugeben. Ob vom Computer oder Smartphone. „Ihre Daten könnten ansonsten von Betrügern missbraucht werden, zum Beispiel um Sie im Namen Ihrer Sparkasse anzurufen und zur Nennung einer TAN zu verleiten“, so Norman Wagner. Dadurch können betrügerische Überweisungen erfolgen.