Klötze l Wenn es jemand verdient hat, dann Elke Ziems“, begründet Kerstin Schulze, weshalb sie die 57-Jährige aus Klötze für den Bürgerpreis in der Rubrik Lebenswerk vorgeschlagen hat. Immerhin gilt Elke Ziems als Urgestein des Klötzer Karnevalsvereines (KKV). Sie hat maßgeblichen Anteil daran, dass sich dieser im Jahr 1990 neu gegründet hat und im 28. Jahr seit der Neugründung Hunderte Menschen aller Altersgruppen vereint – Tendenz steigend.

Elke Ziems gehörte zu den Gründungsmitgliedern des KKV und fungierte 16 Jahre als Kassenwartin. „Sie hat für das Wohl des Vereines und aller Mitglieder gesorgt und die Vorbereitungen der Veranstaltungen jeder einzelnen Session mit viel Witz und Engagement geprägt und unterstützt“, erklärt Kerstin Schulze.

Trotz zeitweiliger gesundheitlicher Probleme ist Elke Ziems im KKV nach wie vor aktiv und bringt allein schon durch ihre Anwesenheit bei den Prunksitzungen die Gäste im Saal zum Johlen. „Sie hat sich als ein unverzichtbares Original etabliert und gehört einfach in unsere Mitte“, so Kerstin Schulze.

Applaus ist der Lohn

„Dass sich der Verein so gut entwickelt hat, liegt aber nicht alleine an mir. Daran haben so viele tolle Menschen einen Anteil, die man namentlich gar nicht alle aufzählen kann“, gibt sich die Vorgeschlagene bescheiden. Gerade in den Anfangsjahren, als durch den politischen Umbruch purer Egoismus um sich griff, haben sich Elke Ziems und ihre Mitstreiter ohne Aussicht auf persönlichen finanziellen Gewinn für die Allgemeinheit engagiert. „Der Applaus des Publikums war unser Lohn und ist es noch heute“, sagt sie.

Mit einem Blick auf die Neuzeit fügt sie an: „Ich freue mich, dass jetzt so viele junge Leute im Verein sind, den Karneval mit Leben erfüllen und unser Werk fortführen.“ Angesprochen auf ihr eigenes Engagement erklärt sie: „Solange ich noch hüpfen kann, mache ich mit.“

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