Winterfeld l Für den Vorsitzenden Marno Schulz steht fest: „Hans-Joachim Schwerin hat den Sportverein Winterfeld mehr als jeder andere geprägt.“ Anfang der 1970er Jahre lebte der Sportverein in Winterfeld wieder auf. Bald erfolgte die Fusion mit dem Verein aus dem benachbarten Recklingen, den Hans-Joachim Schwerin seinerzeit als Tischtennis-Sportgemeinschaft gegründet hatte. 1990 schließlich übernahm Hans-Joachim Schwerin, bis dahin einfaches Mitglied des Vereins, den Vorsitz und hatte diese Funktion 20 Jahre lang inne.

Auch wenn Schwerin seinen eigenen sportlichen Talente zurückhaltend als „nicht überragend“ einschätzt, wissen seiner Mitstreiter im SV Winterfeld seine organisatorischen Talente umso mehr zu schätzen. Marno Schulz verweist in diesem Zusammenhang auf die energetische Sanierung der Winterfelder Sporthalle und Hans-Joachim Schwerins Einsatz für die Qualifikation der Übungsleiter und den Nachwuchssport. Ein Engagement mit Erfolg. Mehr als 40 Prozent der mehr als 360 Mitglieder des Vereins sind jünger als 18 Jahre. Um die Trainingseinheiten der kleinen und größeren Sportler kümmern sich gut 20 ausgebildete Übungsleiter.

Zu denen gehört Hans-Joachim Schwerin übrigens selbst – in der von ihm gegründeten Gruppe für Seniorensport. Denn Sport, davon ist der 74-Jährige fest überzeugt, ist in jedem Lebensalter gut für die Gesundheit. Vor allem dann, wenn Bewegung in der Gemeinschaft auch Spaß macht.

Beruf und Berufung

Sport war für Hans-Joachim Schwerin als früherer Geschäftsführer des Kreissportbundes Altmark West Beruf, aber auch Berufung. Ehrenamtliches Engagement sind für Hans-Joachim Schwerin Herzenssache. „Es ist schön, wenn man sieht, wie sich etwas entwickelt Das ist mehr wert als Geld“, sagt der Recklinger.

Doch damit nicht genug: Neben dem Sport war er in seinem Heimatort Recklingen Mitbegründer des Dorf- und Feuerwehrvereins und hält als Ortschronist alle Geschehnisse für die Nachwelt fest.

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