Salzwedel l Seit dem Brand in einem Salzwedeler Antiquitäten-Geschäft in der Silvesternacht ermittelt die Kriminalpolizei zur möglichen Brandursache. Mittlerweile sind die Beamten zu ersten Erkenntnissen gekommen.

Brandort beschlagnahmt

„Der Brandort wurde nach der Beendigung der Löscharbeiten durch die Kriminalpolizei beschlagnahmt“, erklärt Joachim Albrecht von der Polizeiinspektion Stendal. Am Dienstag hätten weitere Ermittlungen in der Holzmarktstraße stattgefunden. „Am Brandort untersuchten Experten sowie ein Brandursachenermittler der Polizeiinspektion Stendal unter anderem aufgefundenes Brandgut“, berichtet Albrecht, und kann sagen: „Nach bisherigen Erkenntnissen und der Auswertung verfügbarer Spuren, wird als Brandursache ein technischer Defekt ausgeschlossen.“

Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter. „Wir haben vom Brandort viele Fotos“, sagt Joachim Albrecht. All diese müssten ausgewertet werden. Außerdem werde derzeit den Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen. Das seien nicht viele, aber auch diese müssten ausgewertet werden.

„Herausragende Straftaten wie Totschlag beziehungsweise möglicherweise politisch motivierte, wie zum Beispiel der Brand einer Laube in Arendsee oder wie in vorliegender Sache ‑ Brandereignisse mit hohem Sachschaden, verbunden mit intensiven und umfangreicheren Ermittlungen, werden durch die Fachbereiche der Behörde bearbeitet“, erläutert Albrecht weiter. Deshalb werde der Fall aus Salzwedel in Stendal bearbeitet.

Hinweise zum Brand können trotzdem weiterhin dem Polizeirevier in Salzwedel telefonisch oder persönlich übermittelt werden: Telefonnummer: 03901/8480.