Altmarkkreis l Gut 912.000 Euro investiert der Altmarkkreis in den kommenden Monaten in die Ausstattung seiner Schulen mit moderner Informationstechnik (IT). Inzwischen hat es eine europaweite Ausschreibung gegeben:

• An der Berufsschule (BBS) Salzwedel sollen 237.406 Euro für eine strukturierte Verkabelung, Server- und Netzwerktechnik und drei interaktive Displays ausgegeben werden.

• An der Gemeinschaftsschule „Lessing“ in Salzwedel sind es 237.743 Euro für strukturierte Verkabelung, Server- und Netzwerktechnik, Computer und interaktive Displays;

• am Gymnasium Beetzendorf 149.383 Euro für Server- und Netzwerktechnik, Computer, interaktive Tafeln

• an der Sekundarschule Beetzendorf 108.526 für Server- und Netzwerktechnik, Computer, interaktive Tafel und Software für eine Schulnetzwerklösung

• an der Sekundarschule Kalbe 179.345 für strukturierte Verkabelung, Server- und Netzwerktechnik, Computer, interaktive Displays und Software für eine Schulnetzwerklösung.

Zur Finanzierung wird EU-Fördergeld aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) genutzt. Der Eigenanteil des Kreises beträgt dabei 228.102 Euro. Grundlage ist die sogenannte IKT-Richtlinie des Landes. Der Kreis hat 2017 zügig auf diese Möglichkeiten reagiert. Als Fördervoraussetzung müssen unter anderem zwei schlüssige Konzepte für jede Schule vorgelegt werden, welche die Vermittlung pädagogischer Inhalte mit den nötigen technischen Voraussetzungen nachvollziehbar darstellen, informiert Kreissprecherin Birgit Eurich.

Fünf Konzepte haben überzeugt

Beantragt wurden die Fördermittel für die kreiseigenen Schulen in drei Etappen. Die eingereichten Konzepte der ersten fünf Schulen waren erfolgreich, so dass demnächst die Umsetzung erfolgen kann. Die Vorverfahren für die zwölf weiteren Schulen in Trägerschaft des Altmarkkreises sind ebenfalls abgeschlossen. Die Ergebnisse vom Finanzministerium und vom Landesschulamt liegen vor.

Zum 31. März wurden die Anträge auf eine Bewilligung für weitere sechs Schulen eingereicht: Jahngymnasium Salzwedel, Schollgymnasium Gardelegen, Gemeinschaftsschule Arendsee, Gemeinschaftsschule Comenius Salzwedel, Pestalozzi-Förderschule Salzwedel und Sekundarschule Mieste. Mit einem Ergebnis ist im Mai oder Juni zu rechnen, erklärt Eurich. Die Antragstellung im Hauptverfahren für die verbleibenden sechs Schulen erfolgt zu einem späteren Termin.

Guter Unterricht profitiere neben Inhalten auch von den technischen Möglichkeiten einer Schule. „Mit der IKT-Förderrichtlinie trägt das Land dazu bei, dem Schulträger die Finanzausstattung dafür zu geben, dieses auch umzusetzen“, sagt Landrat Michael Ziche zu den Vorhaben.