Salzwedel (vs) l  In einem Schnellrestaurant in der Magdeburger Straße wurde bei Überprüfung der Tageseinnahmen, bereits zum zweiten Mal in den zurückliegenden Wochen, ein gefälschter Zehn-Euro-Schein gefunden. Ihm fehlten die Sicherheitsmerkmale, die eine echte Banknote kennzeichnen. Die Polizei gibt nun Tipps wie Bürger „auf Nummer sicher“ gehen können. So sollten sie sich bei der Annahme von Geldscheinen die Zeit nehmen, sie auf das Vorhandensein der Sicherheitsmerkmale zu überprüfen. Diese sind untergliedert in Fühlen, Sehen und Kippen. Auf der Vorderseite der Banknote sind fühlbare Druckbilder eingearbeitet. Zudem findet sich dort ein silberner Streifen mit einem Hologramm, welches das €-Symbol, ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa sowie das Hauptmotiv und die Wertzahl der Banknote zeigt.

Glänzender Lichtbalken

Beim Kippen des Geldscheines bewegt sich auf der glänzenden Zahl ein Lichtbalken auf und ab, der je nach Blickwinkel zwischen smaragdgrün und tiefblau erscheint. Ein Glanzstreifen auf der Rückseite der Banknote erscheint je nach Blickwinkel golden glänzend oder als fast unsichtbarer Schatten mit Aussparungen in Form des €-Symbols und der Wertzahl. Zudem ist ein Sicherheitsfaden eingearbeitet, der im Gegenlicht erkennbar ist und auf dem sich das €-Symbol und die Wertzahl abwechseln.

Wasserzeichen erkennbar

Auch ein Wasserzeichen ist vorhanden. Dies sieht man, wenn man den Geldschein gegen das Licht hält. Auch hier sind wieder das Hauptmotiv, das Porträt der Gestalt Europa und die Wertzahl erkennbar. Ein letztes Merkmal ist eine an verschiedenen Stellen aufgedruckte Mikroschrift, die unter der Lupe gestochen scharf zu erkennen ist, informiert Kriminal-Hauptkommissarin Dana Banschus.