Oebisfelde l Ihre Lebensausrichtung formuliert sie eindeutig: „Ich lebe für den Herrn, für Jesus Christus !“ Die Wolfsburgerin Susanne Gätzschmann ist die neue Gemeindepädagogin für die Kirchengemeinde Oebisfelde. Dorthin möchte sie auch möglichst kurzfristig ihren Wohnort verlagern. Sie sucht eine Wohnung.

Während des Familiengottesdienstes aus Anlass des Erntedankfestes präsentierte sich die 47-jährige bekennende Christin der Gemeinde musikalisch mit Gitarre und als Laien-Darstellerin in einer biblischen Szene. Die Volksstimme unterhielt sich mit „der Neuen“ bei einer Tasse Kaffee.

Zündender Moment

„Ich bin gläubig, habe mein Leben schon lange danach ausgerichtet. Deshalb bin ich auch bislang Single geblieben“, erzählt Susanne Gätzschmann aus ihrem Lebenszyklus in Verbindung mit Glaube, Gott und Kirche. Der zündende Moment zur bekennenden Christin passierte bereits als angehende Konfirmandin bei einem Pfingstcamp der evangelischen Kirche. Die Eindrücke und Erlebnisse ebneten ihr den Weg hin zu Jesus Christus. Ein neuer Lebensabschnitt den sie völlig unverklärt sieht und mit einer Leichtigkeit gerne öffentlich vertritt.

„Nach meinem Abitur folgte ein freiwilliges soziales Jahr im Missionarischen Zentrum im niedersächsischen Hanstedt I / Landkreis Uelzen. Dort entwickelte sich die Berufsausrichtung zur Gemeindediakonin, was in Sachsen-Anhalt dem Beruf einer Gemeindepädagogin entspricht. Es folgte im Jahre 1995 das Examen, ein Anerkennungsjahr in Dörnberg in der Lippischen Landeskirche, um ab 1996 in Hannover-Vahrenwald bis Juni dieses Jahres als Diakonin zu wirken.

Tipps der Freunde

„Ich bin durch Tipps von Freunden auf die Spur zur Kirchengemeinde Oebisfelde gekommen“, berichtet Gätzschmann. „Ich muss sicherlich ,noch ankommen‘, aber ich habe bereits eine gute Basis gefunden. Mein Vorgänger, Herr Kammler, hat mir eine gute Jugendarbeit und im Besonderen ein wachsendes Interesse an Familiengottesdiensten hinterlassen“, sieht die Gemeindepädagogin ihre zukünftige Arbeit auf fruchtbaren Boden beginnend. Die beabsichtigt Susanne Gätzschmann engt mit Pfarrer Wolfgang Schwarzer und dem Gemeindekirchenrat weiter zu entwickeln.

Wichtig ist ihr dabei der Kontakt zu den Menschen. Erste Kontakte gab es bereits bei Besuchen in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Immer mit dabei ist ihr Multiplikator: eine große Handpuppe. So möchte sie den christlichen Glauben begreifbar und die Gemeinschaft in der Kirche attraktiver vorstellen. Die Jugend zu erreichen soll ein Ziel ihrer Arbeit sein. „Familien und Senioren werde ich ebenfalls ein großes Stück meiner Kraft widmen“, verspricht Susanne Gätschmann.