Wallstawe/Kuhfelde/Rohrberg l Die Gemeinde Wallstawe hat derzeit keine eigene Internet-Seite in Planung. „Wer soll das machen? Solch eine Seite muss gepflegt werden“, sagt Bürgermeister Frank Wulff auf Nachfrage der Volksstimme. Der Ortschronist sei bereits etwas älter, fügt er hinzu. Da sehe er momentan keine Möglichkeiten, dass solch ein Vorhaben umgesetzt werden könne.

Die Gemeinde nutze im minimalen Umfang die Seite der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf. „Vielleicht könnten wir da auch mal was zu unseren Baugrundstücken reinstellen“, denkt Frank Wulff laut nach.

In der Gemeinde Wallstawe sei touristisch nicht viel los. „Wo sich die Kirchen befinden, das können die Leute auch bei Google nachschauen“, meint der Bürgermeister. Darüber hinaus gebe es noch einen Radweg. Mehr Angebote würden nicht existieren. „Wir werden im Rat im nächsten Jahr noch mal darüber reden“, blickt er voraus.

Ratsprotokolle könnten ins Netz

Eine eigene Internet-Seite für Kuhfelde hält Bürgermeister Frank Leskien für wichtig. Doch derzeit ist die Präsentation noch nicht auf den Weg gebracht. Aber es werde darüber nachgedacht.

„Auf der Seite könnten sich die Vereine präsentieren. Die Protokolle der Ratssitzungen können ebenso wie Satzungen ins Netz gestellt werden. Aber auch verschiedene Formulare könnten wir anbieten“, sagt er. Termine im Jahreslauf könnten ebenso dargestellt werden wie tagesaktuelle Informationen. „Dann wäre es möglich, auf kurzem Weg zu informieren, wann ein Bauprojekt beginnt oder anderswo wieder freie Fahrt ist oder eine Veranstaltung ansteht“, schildert der Bürgermeister. Die Bürger könnten auch schneller Anfragen an den Rat stellen, worauf sie kurzfristig eine Antwort erhalten könnten, fügt er hinzu.

Eigenes wäre besser

Die vorhandene Seite der VG finde er okay. „Aber sie ist nicht so detailliert, wie wir es eigentlich für unsere Gemeinde bräuchten“, sagt Frank Leskien. Die Idee, eine eigene Präsentation der Gemeinde Kuhfelde im Netz zu haben, solle weiter verfolgt werden. Einen konkreten Zeitrahmen gebe es jedoch noch nicht.

Dritte im Bunde der VG-Mitgliedsgemeinden, die noch nicht über eine eigene Präsenz im weltweiten Netz verfügen, ist Rohrberg. Dabei war man hier eigentlich schon mal fast am Ziel. Seit 2011 hat Bürgermeister Bernd Schulz an der Erstellung einer Gemeindewebseite gearbeitet und das fertige Layout im Februar 2014 öffentlich auf einer Bürgerversammlung vorgestellt. Sogar eine eigene Domain (Internetadresse) ist vorhanden. Doch wer heute auf www.gemeinde-rohrberg.de klickt, erhält lediglich den Hinweis: „Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. Diese Webseite befindet sich aktuell im Wartungsmodus. Vielen Dank für das Verständnis.“

Layout der Rohrberger Seite steht

„Die Struktur steht, aber die Inhalte fehlen, etwa zu den verschiedenen Einrichtungen oder Vereinen. Dafür brauchen wir Zuarbeit, das kann ich nicht allein machen“, erklärte Bernd Schulz auf Volksstimme-Nachfrage. Ziel sei nach wie vor, dass sich die Gemeinde mit ihren Ortsteilen und dem, was sie zu bieten hat, im Netz präsentiert. So gibt es Rubriken über die Freizeitmöglichkeiten und freie Bauplätze in der Gemeinde, über die Kindereinrichtungen, das Vereinsleben, Spielplätze, Handwerks- und Gewerbebetriebe, Einkaufsmöglichkeiten und die medizinische Versorgung. Eben alles, was potenzielle „Neu-Rohrberger“ zu einem Umzug in die Gemeinde animieren könnte.

Die technischen Voraussetzungen, etwa ein interner Zugang für die Gemeindevertreter, über den diese beispielsweise Sitzungsunterlagen abrufen können, sind geschaffen. Und nicht nur das. „So ist etwa ein Belegungskalender für die Dorfgemeinschaftshäuser eingebaut. Hier kann jeder selbst einen freien Termin für seine Feier finden und sich ganz einfach per Mail in der Gemeinde anmelden“, blickt der Bürgermeister voraus. Doch eine Freischaltung der Seite könne erst erfolgen, wenn sie auch inhaltlich bestückt ist. Hier hoffe die Gemeinde nach wie vor auf Hilfe.