Salzwedel (me) l Beide Parteien im Streit um die Aktion am Jahngymnasium sind übers Ziel hinausgeschossen. Auf der einen Seite sind die Klimaschutz-Aktivisten zu verstehen, die Mitstreiter gewinnen wollen. Dafür ist eine Schule besonders geeignet. Aber ohne jegliche Absprache mit dem Hausherren agieren und Plakate an die Wände kleben, da ist mit Widerstand zu rechnen. Schließlich haben die Lehrer Verantwortung, für das, was in ihrer Schule passiert. Mag das Anliegen noch so unterstützenswert sein, müssen sie darüber Bescheid wissen. Andererseits ist es überzogen, den jungen Leuten mit der Polizei zu drohen und sie vehement vor die Tür zu setzen. Ein vermittelndes Gespräch und eine gemeinsame Aktion könnten jetzt dafür sorgen, die Inhalte der Plakate und Flyer doch noch mit den Gymnasiasten zu diskutieren.