Salzwedel l Als Nola Bülow auf dem OP-Tisch im Salzwedeler Altmark-Klinikum Platz nimmt, möchte man den Raum am liebsten sofort verlassen. Zu groß ist die Sorge, den in Kürze anstehenden Eingriff zu stören. Die Angst ist natürlich völlig unbegründet, Nola geht es gut und spielt während des Tages der offenen Tür nur die Patientin. „Wir wollten zusammen zeigen, dass man sich als Kind nicht fürchten muss, wenn es mal ins Krankenhaus geht“, sagt Christine Dülow. Sie ist Nolas Mutter und als Anästhesie-Schwester fast schon im OP zuhause. Gut gelaunt informiert sie die zahlreichen Gäste, was an einem normalen Arbeitstag so alles auf die Mitarbeiter einprasselt.

Währenddessen erklären Melanie Juschus, Annabell Döring und Lara-Sophie Wendeborn eine andere Facette des Krankenhausalltags: Nämlich das Leben als Pflegeschülerin. Die drei absolvieren zurzeit ihre Ausbildung zur Krankenpflegerin im Altmark-Klinikum und führen geduldig durch die Krankenpflegeschule. Passend zum 130. Geburtstag des Krankenhauses hat sich Annabell Döring eine historische Kluft übergeworfen, da darf das Häubchen natürlich nicht fehlen.

Eileen Winkler von der Krankenhaus-Hygiene gibt derweil Tipps, wie man sich im Alltag vor Krankheiten schützen kann. Der Verein „Kinderträne“ wirbt gleich daneben für die Förderung der Kinderstation. Besonders beliebt bei den kleinen Gästen ist Möglichkeit, sich schminken zu lassen. Henrike Martin aus Klein Gerstedt strahlt über das ganze Gesicht, als sie den Schminktisch verlässt.

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Die Ärzte bleiben dem großen Tag ebenfalls nicht fern. Mit interessanten Vorträgen steuern sie ihren Teil zum Programm bei. So wird der Tag der offenen Tür zu einer rundherum gelungenen Veranstaltung.