Pandemie

Kritik: Keine Hygieneartikel am Salzwedeler Bahnhof

Von Alexander Rekow
Im Salzwedeler Bahnhof gibt es derzeit keine Hygieneartikel, kritisiert die AfD. Karsten Wiedemann

Salzwedel

Kein Desinfektionsmittel, keine Seife, kein Toilettenpapier: Hanns-Michael Kochanowski, Vorsitzender der AfD in Salzwedel, kritisiert den Zustand hinsichtlich Hygieneartikeln auf der Bahnhofstoilette in Salzwedel. Und wie er erklärt, sei das Thema im städtischen Rathaus längst bekannt.

„Trotz zweier Informationen an das Rathaus Salzwedel über den Zustand in der einen von drei öffentlichen Toiletten der Stadt im Bahnhof Salzwedel hat sich an diesem nichts geändert“, kritisiert Kochanowski.

Kein Toilettenpapier, keine Seife, kein Desinfektionsmittel: Die AfD in Salzwedel kritisiert das Hygieneangebot im Bahnhof der Hansestadt.
Foto: Kochanowski

Bereits um die Osterfeiertage habe er Bürgermeisterin Sabine Blümel über den Zustand der Toiletten informiert. Doch getan hat sich nichts. Der AfD-Kommunalpolitiker hat dies mehrfach fotografisch festgehalten.

Hanns-Michael-Kochanowski erinnert in dem Zusammenhang, dass die Benutzung der WCs 50 Cent kostet. „Außerdem zahlt die Stadt an den Besitzer des Bahnhofes eine monatliche Gebühr für die Toilette - vertraglich gebunden mit Reinigung.“

Der Bahnhof habe aufgrund von Reisenden ein hohes Gefahrenpotenzial für Ansteckungen von Krankheiten jeglicher Art. „Hier muss unbedingt Abhilfe geschaffen werden“, fordert er.

Andreas Köhler, Pressesprecher der Stadt, verweist in diesem Zusammenhang an den Betreiber. Er selbst habe davon noch nichts gewusst, wie er sagt, leite die Informationen aber an die entsprechenden Stellen im Rathaus weiter. Die Stadtverwaltung werde Kontakt zum Betreiber aufnehmen und sich um das Problem kümmern, versichert Köhler.

Kochanowski bleibt dabei: Er habe die Stadt zweimal über den Zustand informiert, bestätigt er auf Nachfrage.