Wissenswertes

Der Märchenpark befindet sich in Salzwedel, An der Warthe 5.

Am Ostersonntag, 21. April, und Ostermontag, 22. April, kann von 14 bis 17 Uhr im Märchenpark gebastelt werden. Zudem werden Ostereier und Süßes im Osterhasendorf versteckt sein. Am Montag wird in diesen drei Stunden auch die Kaninhop-Gruppe aus Salzwedel zu Gast sein. Die Tiere werden ihre Sportlichkeit vorführen.

Salzwedel l „Der Garten ist ein Traum. Er bringt viel Freude in die Seele“: Das sagt Cornelia Wiechmann, die neue Salzwedeler Kulturamtsleiterin, die für den Märchenpark Salzwedel verantwortlich ist. Sie blickt stolz auf „ihr Baby“, dem sie im Jahr 2003 mit ins Leben geholfen hat. Und für das ihr die Ideen nicht ausgehen.

Osterhasendorf

Zu Weihnachten, als sie etwas Ruhe hatte und auch mal Märchenfilme gucken konnte, kam ihr der Gedanke fürs Osterfest. „Diesmal haben wir ein Osterhasendorf gestaltet, das im Elfenreich zu finden ist“, erzählt Cornelia Wiechmann. Die Vorstellung sei das eine. Fürs Umsetzen habe sie kreative Mitarbeiter, lobt sie. Schlosser Wladimir Esaulov fertige die Eisengestelle, um die durchsichtige Folie und Maschendraht gewickelt werde. Darauf werde sogenannter Armierungsmörtel aufgebracht. Und dann folge das Anmalen.Da lebe sich Renate Modlinski regelrecht aus, schwärmt die Amtsleiterin. „Alle Figuren, die im Märchenpark zu finden sind, haben wir selbst hergestellt“, berichtet sie stolz. Die Hasen in unterschiedlichsten Darstellungen seien übrigens nicht nur in dem extra eingerichteten Mini-Dorf zu finden, sondern verstecken sich auf dem ganzen Gelände.

Der Osterschmuck könne übrigens nach dem Fest noch etwa 14 Tage bewundert werden. „Für Genießer, die es etwas ruhiger mögen“, merkt Cornelia Wiechmann mit einem Augenzwinkern an. Danach würden die Eier wieder ins Lager wandern, ebenso wie die Langohren, die Platz für kleine Elfen machen.

Liebe zum Detail

Im Mittelpunkt stehe in diesem Jahr, den Märchenpark zu erhalten, mit der Liebe zum Detail. „Besucher loben immer wieder, dass sie es schön finden, weil hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken ist“, berichtet die Chefin. Viele kleine Märchenszenen sollen umgesetzt werden, um die Fantasie anzuregen und zum genauen Hinschauen einzuladen.

Und jetzt, zu Ostern, hat Cornelia Wiechmann schon neue Ideen für die Weihnachtszeit. Da solle noch mehr mit Licht „gespielt“ werden.