Die Prämierten

Florian Lenz (F.-L.-Jahn-Gymnasium Salzwedel)

Ida Schnurrbusch (Lessing-Sekundarschule Salzwedel)

Ida Lindengrün (Lessing-Sekundarschule Salzwedel)

Girlie-Pearl Wagner (Lessing-Sekundarschule Salzwedel)

Samantha Sue Nickel (Lessing-Sekundarschule Salzwedel)

Fabienne Teut (Karl-Marx-Sekundarschule Osterburg)

Leonie Weihrauch (Karl-Marx-Sekundarschule Osterburg)

Lara Marie Heinrich (Karl-Marx-Sekundarschule Osterburg)

Salzwedel l Nadine Sinhuber, Präsidentin der Lady Lions, begrüßte mit weiteren Vorstandsmitgliedern des Vereins zahlreiche Kinder, die sich am Wettbewerb beteiligt hatten. Insgesamt gab es 110 Teilnehmer aus Schulen, die im Distrikt der Ladies liegen.

110 Arbeiten eingereicht

An der Lessing-Sekundarschule in Salzwedel und der Karl-Marx-Sekundarschule in Osterburg wurden die Plakate an den Schulen gefertigt. Zusätzlich hatte die Stadt- und Kreisbibliothek in den Sommerferien des vergangenen Jahres angeboten, Plakate in ihren Räumlichkeiten zu fertigen. Zehn Schüler aus der Region hatten das Angebot genutzt und sich an einem Vormittag mit der Thematik „Frieden“ künstlerisch auseinandergesetzt.

Von den insgesamt 110 Arbeiten wurden 20 von den Ladies ausgesucht und als Dank an die Bibliothek für deren Mitwirkung in der Galerie im Treppenhaus nun öffentlich zugänglich gemacht.

Bilder

20 Werke werden ausgestellt

Dabei fand nicht nur die maltechnische Umsetzung Berücksichtigung, sondern es wurde auch die Idee des Schülers zu dem Thema bewertet. Von den 20 Schülern, deren Plakate in der Bibliothek zu sehen sind, wurden am Freitag acht mit einer Geldprämie der Lady Lions bedacht.

Darunter war auch Florian Lenz, Schüler der sechsten Klasse des Salzwedeler Jahngymnasiums. Er hatte das Angebot der Bibliothek genutzt und sein Plakat in den Räumlichkeiten angefertigt. Dieses beinhaltet die typischen Symbole, die für den Wunsch nach Frieden auf der Welt stehen. So findet der Betrachter auf seinem Plakat die Friedenstaube wieder, das CND- oder Peace-Symbol, das für nukleare Abrüstung steht, aber eben auch Licht und Schatten.

Seine Taube flöge aus dem Dunklen in das Licht und überquere dabei den Fluss des Lebens, der als blaues Band zwischen dem Dunkel und dem Licht zu sehen ist, erläuterte der Sechstklässler seine Idee zu dem Thema.

Den Wettbewerb gibt es seit 1988

Dabei malte der Schüler diesen nicht nur einheitlich blau, sondern unterbrach ihn mit schwarzen Streifen. Diese stehen für die Hindernisse und Schwierigkeiten, mit denen die Menschheit zu kämpfen habe.

Bereits seit 1988 ruft Lions International zu diesem weltumspannenden Malwettbewerb auf. Im Schnitt beteiligen sich 350 000 Kinder aus 65 Ländern an dem Friedensplakatwettbewerb.

Zunächst werden die besten Plakate auf regionaler Ebene gekürt, danach auf nationaler. Der ermittelte Sieger geht dann in den Ausscheid der beteiligten Länder.

Bisher habe Deutschland noch keinen Gesamtsieg erringen können, informierte Nadine Sinhuber. Aber es gehe ja auch in erster Linie um die Sache, fügte sie hinzu.

Dennoch sei der Anreiz für den Erstplatzierten hoch. Es winken eine Reise nach New York zur Preisverleihung und ein Preisgeld in Höhe von 5 000 US-Dollar. Es wäre schon toll, wenn auch einmal ein Teilnehmer aus Deutschland auf dem Siegertreppchen stehen würde, dachte Nadine Sinhuber laut nach. Und dafür wäre eine größere Teilnahme förderlich.

Noch mehr Schulen sollen mitmachen

Und so hoffen die Lady Lions, dass sich in diesem Jahr noch mehr Schulen aus der Region an dem Wettbewerb, der dann unter dem Motto „Freundlichkeit zählt“ steht, beteiligen werden.

Die Plakate, gefertigt von 11- bis 13-Jährigen, können bis zum 30. April in der Galerie im Treppenhaus besichtigt werden.