Erneuerbare Energien

Maxdorf: Keine Fotovoltaik in Dorfnähe

Der Ortschaftsrat Mahlsdorf hat Solarmodule auf Äckern näher als 400 Meter von Maxdorf abgelehnt. Doch wie wird sich der Salzwedeler Stadtrat zum Thema positionieren?

Von Beate Achilles
Die geplanten Fotovoltaikanlagen sorgen seit längerem für Zwist in Maxdorf.
Die geplanten Fotovoltaikanlagen sorgen seit längerem für Zwist in Maxdorf. Archivfoto: Fotostudio Wiedemann

Mahlsdof/Maxdorf - Diese Sitzung des Mahlsdorfer Ortschaftsrates war angesichts der anstehenden Entscheidung erstaunlich kurz: Nach rund 20 Minuten war der öffentliche Teil vorbei, einschließlich Abstimmung darüber, auf welchen bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen rund um Maxdorf die Firma Buß-Solar in Zukunft C02-freien Sonnenstrom produzieren darf. Zur Entscheidung stand, ob das Unternehmen auf einer Fläche nordwestlich der Straße K1431 zwischen Maxdorf und Mahlsdorf zusätzlich zu den Flächen B und C noch knapp zehn Hektar Solarmodule aufstellen darf oder nicht.

Die Ortschaftsräte stimmten mit drei zu einer Stimme dagegen. Damit bleiben die Äcker in einem Radius von etwa 400 Metern rund um Maxdorf frei von Fotovoltaik, falls der Salzwedeler Stadtrat diesem Votum folgt.

So entschied sich der Ortschaftsrat: Nur auf den Flächen B und C werden  Solarmodule installiert, A ist eine Ausgleichsfläche.
So entschied sich der Ortschaftsrat: Nur auf den Flächen B und C werden Solarmodule installiert, A ist eine Ausgleichsfläche.
Foto: Beate Achilles

Gleich zu Beginn der gut besuchten Sitzung hatte Ortsbürgermeister Holger Schulz festgelegt, dass diesmal allein den Mitgliedern des Ortschaftsrates ein Rederecht eingeräumt würde. Und die hatten offenbar keinen Gesprächsbedarf mehr. „Die beschlossene Variante Zwei ist das, was die Maxdorfer immer wollten. Es ist der Kompromissbereitschaft der Investoren zu verdanken, dass wir diese Entscheidung treffen konnten“, ist Schulz erleichtert.