Arendsee l Vereinschef Martin Retzlaff und Linkenfraktionschef Hans-Georg Kampcke hatten ihren Antrag Anfang des Jahres im Hauptamt vorgelegt: Die Ferienkinder der Grundschule Arendsee könnten in diesem Jahr den Sportplatz und das Sanitär- und Aufenthaltsgebäude am Harper Weg nutzen.

 „Es besteht die optimale Möglichkeit zu sportlichen Aktivitäten auf den kleinen Plätzen wie Fuß- und Volleyball, zu Exkursionen in den angrenzenden Wald sowie die Nutzung des Hauses bei Regenwetter“, erklärte Arendsees Hauptamtsleiterin Anja Schrader während der öffentlichen Sozialausschusssitzung am Dienstag. Sie habe bereits grünes Licht vom Jugendamt, das diese Hortvariante als Projekt befürworte.

Und auch erste Gespräche mit Eltern sowie ein Vororttermin mit Horterzieherinnen und dem SV-Vorsitzenden seien positiv verlaufen. Bis zum 15. Mai müsse nun eine schlüssige Projektbeschreibung beim Jugendamt vorgelegt werden. „Auch eine integrierte Projektwoche im Jugendfilmcamp ist nicht ausgeschlossen“, betonte sie.

Bilder

Umsetzbare Idee

Ausschussvorsitzender Thomas Schlicke bewertete das Vorhaben ebenso positiv wie die anwesenden Ausschussmitglieder Petra Henning und Uwe Niemtschke. „Das ist eine gute Idee und umsetzbar, warum sind wir nicht schon früher darauf gekommen“, meinte er. Denn in den letzten beiden Jahren hatte es doch immer Diskussionen um die Integration der Ferienspiele auf dem zum Filmcamp gewordenen Areal gegeben.

Einziger Knackpunkt sind die Kosten: Auf dem angestammten Ferienspielareal musste nichts bezahlt werden. „Aber der Sportverein, der den Platz bewirtschaftet, muss Einnahmen erzielen“, bekannte Schrader. Das Problem solle so schnell wie möglich abgeklärt werden. „Daran soll die Idee nicht scheitern“, versicherte sie.