Salzwedel/Klötze l Die gerichtsmedizinische Untersuchung der sterblichen Überreste der Frau, die am 17. Oktober im Waldgebiet bei Klötze gefunden worden sind, hat eine zweifelsfreie Identität ergeben. Es handelt sich, wie bereits angenommen, bei der Person um eine 55-jährige Frau aus Klötze. Aus den Untersuchungen, die damit abgeschlossen sind, ergaben sich keinerlei Anzeichen auf fremde Gewalt, teilte die Polizei mit.

Eine Pilzsucherin hatte damals einen mumifizierten Körper gefunden, sofort die Polizei gerufen und von einem Skelett gesprochen. Die stark verweste Leiche lag zirka 150 Meter von der Schützenstraße entfernt in einem Wäldchen zwischen Bäumen verborgen. Der Körper war von Tierfraßspuren übersät. Deshalb war die Polizei davon ausgegangen, dass die Leiche der Klötzerin bereits seit Monaten in der Nähe des alten Ferienlagers gelegen haben muss.