Altmarkkreis (ap) l Rasen lohnt sich nicht – es kann nur teuer werden: Diese Erfahrung mussten insgesamt 227 Kraftfahrer machen, die die Polizei am Freitag (31. Juli) und Sonnabend (1. August) bei neun Kontrollen im Kreisgebiet erwischt hat.

Gleich sechs Stunden standen die Messgeräte am Freitag an der B190 zwischen Salzwedel und Pretzier, und zwar von 9 bis 15 Uhr. Dort gilt Tempo 70. 1444 Kraftfahrzeuge, davon 327 Laster, fuhren an der Kontrollstelle vorbei. 23 der Fahrzeugführer müssen ein Verwarn-, sechs ein Bußgeld zahlen. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Pkw-Fahrer, der mit 124 Kilometern pro Stunde unterwegs war. Ihn erwartet ein Fahrverbot.

Auf der Ritzer Straße in Groß Chüden, einer Tempo-30-Strecke, waren am Freitag zwischen 12 und 13 Uhr drei von 21 Fahrzeugen zu schnell unterwegs. Der Schnellste mit 51 Kilometern pro Stunde auf dem Tacho muss ein Bußgeld zahlen.

Tempo 50 gilt auf der Salzwedeler Straße in Rohrberg. Hier wurde am Sonnabend zwischen 10.35 Uhr und 11.35 Uhr kontrolliert. Drei von 81 Fahrzeugführern hielten sich nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit. Auch hier wird der Spitzenreiter, der mit Tempo 74 unterwegs war, einen Bußgeldbescheid erhalten.

Fast alle vorbildlich durch Hoyersburg

An die Regeln hielten sich am Sonnabend zwischen 11.40 Uhr und 12.40 Uhr auf der B 248 in Hoyersburg fast alle der 73 kontrollierten Fahrzeugführer. Nur einer war zu schnell für Tempo 50, die im Ort gelten: Der Fahrer wird für 68 Kilometer pro Stunde ein Verwarngeld zahlen müssen.

Die Polizei nahm zudem das Tempo auf der B 188 in Hottendorf (je einmal an beiden Tagen), auf der B 71 in Ackendorf, in der Schillerstraße Gardelegen und in der Hottendorfer Straße in Jävenitz genauer unter die Lupe. Allein in Ackendorf wurden 159 Verstöße registriert. Gleich dreimal gab es ein Fahrverbot. Hinzu kamen 19 Bußgelder. Der schnellste Pkw-Fahrer wurde bei erlaubten 50 km/h mit 95 km/h gemessen, der schnellste Lkw-Fahrer mit 73 km/h.