Salzwedel l Die Vorfreude auf die Radrenntage am Sonnabend und Sonntag ist Jost Fischer, Vorsitzender der Salzwedeler Werbegemeinschaft, während der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag deutlich anzumerken. Denn 2018 wartet die Veranstaltung mit einer weiteren Besonderheit auf.

Zum ersten Mal wird am Samstagabend ein Nachtrennen. Das Teilnehmerfeld wird dabei ein hochkarätiges sein. Zum ersten Mal nehmen nämlich Sportler der sogenannten KT-Klasse teil. Diese Kategorie ist gleich unter den Profis angesiedelt. Zusammen mit Radsportlern der Amateurklassen C bis A fahren sie auf dem Rundkurs in der Altstadt um den Sieg. 47 Runden werden sie auf dem Rundkurs fahren und eine Distanz von 61 Kilometern absolvieren. 43 Fahrer sind bisher angemeldet. Am Sonntag sind dann die Kinder und Breitensportler dran. Los geht es dann um 9.30 Uhr mit der kleinen Friedensfahrt. Alle Starter sind automatisch bei der großen Tombola der Werbegemeinschaft dabei. „Und jeder wird einen Preis gewinnen. Egal, welchen Platz er beim Rennen macht“, sagt Jost Fischer. Die Nachwuchssportler (Wettkampfklassen U11 bis U15) des Radsportverbandes Sachsen-Anhalt werden dann auch ihre Landesmeisterschaft ausrichten.

Sperrung

Die Strecke ist dieselbe wie in den Vorjahren. Vom Start in der Breiten Straße geht es über Mittelstraße , Steintorstraße, Nordbockhorn, Südbockhorn und Neuperverstraße wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wegen des Kopfsteinpflasters und der engen Kurven wird die Strecke in der Szene auch als „Hölle des Ostens“ bezeichnet. Die Straßen werden während der Rennen natürlich gesperrt sein. Verkehrsteilnehmer und Anwohner müssen sich entsprechend auf Behinderungen einstellen.

Angereichert wird der sportliche Teil in diesem Jahr mit einem kulturellen. Die Salzwedeler Musiknacht feiert in fünf Kneipen ihre Premiere. In Lutzes Butze, dem Crazy World, dem Hanseat, der Grünen Laterne und dem City Club gibt es ab 21 Uhr Live-Musik. Die Bandbreite läuft dabei von Blues über Punk bis Indie. Der Besuch der Konzerte ist kostenlos.

Die Werbegemeinschaft hofft, dass möglichst viele Zuschauer des Radrennens anschließend das Angebot, in der Innenstadt zu bleiben, wahrnehmen.