Arendsee  l Nach der Kritik im Wirtschaftsförderungsausschuss an der drastischen Erhöhung der Jahresfamilienkarte für das Arendseer Strandbad von 75 auf 120 Euro meldete sich Geschäftsführer Michael Meyer von der Luftkurort GmbH zu Wort. „Wir haben das kalkuliert und mit Preisen in Freibädern verglichen“, erklärte er. Wenn eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern neuneinhalb Mal das Strandbad besuche, komme sie angesichts des Einzelpreises auf den Betrag.

Der Berechnung liegen aber nicht die aktuellen Preise pro Erwachsenen (3,50 Euro) und Kinder bis 13 Jahre (2 Euro) zu grunde, sondern ein ebenfalls angehobener Preis, über den aber noch nicht informiert werden solle, so Meyer.

Mehreinnahmen

„Wir müssen Preise anheben, weil auch für uns die Kosten steigen“, begründete er die Maßnahme. Nicht nur für Energie, sondern auch für das Wasser. „Zwar hatten wir diesen Sommer durch den Besucheransturm sehr hohe Mehreinnahmen, müssen aber auch mehr zum Beispiel an Wassercent an das Land bezahlen“, sagte er. Denn Rutsche und Wasserspielgärten, die mit Wasser aus dem See betrieben werden, liefen wesentlich länger.