Seeben l Renate Thielbeer wartete bereits auf den bunten Trupp, der wie immer mit Beschallung unterwegs war. Eier und ein Fläschchen Wein hatte sie parat. Als Dank gab es herzliche Pfingstwünsche vom Zeremonienmeister und den beiden Kiepenträgern Christoph Machholz und Raphael Bode. Familie Bannier war auch bestens vorbereitet, kühles Bier und Hochprozentiges oder Schokolade wurden für die Schnorrer aufgefahren. „Fünf Minuten“, mahnte der Oberschnorrer. Als die Zeit um war, gab es einen Pfiff, und es ging weiter zum nächsten Haus. Auch Autofahrer kamen nicht ohne Wegezoll davon, außer jene, die mit dem Brauch nichts anfangen konnten.

Ziel war das Festzelt. Dort wurde die gespendeten „Fressalien“, neben Eiern auch Speck, zu einer deftigen Mahlzeit verarbeitet. An Getränken für eine zünftige Party fehlte es ebenfalls nicht. Die Seebener waren wie immer großzügig.

Weniger Besucher

Und doch: „Wir kämpfen ums Überleben dieser Tradition“, berichtete Menzel, der seit gut 40 Jahren im feinsten Zwirn und mit Trillerpfeife den Oberschnorrer gibt. Immer weniger Besucher kommen zum Feiern. Damit fehlen auch Einnahmen, um die Kosten wie für Musik oder das Zelt zu decken. Immerhin war die Diskoveranstaltung am Sonnabend gut besucht. Bis zum Hellwerden wurde getanzt.

Bilder

Am Volleyballturnier hatten sich am Nachmittag sieben Teams beteiligt. Der Freizeitsportverein Sieben Eichen (FSS) verteidigte seinen Vorjahrestitel vor den Mannschaften aus Chüden und Rockenthin.