Salzwedel l Der Altmarkkreis hat die Erlaubnis, Gartenabfälle zu verbrennen, zurückgezogen. Ab sofort ist es verboten, Gartenfeuer zu entzünden. Hintergrund ist die anhaltende extreme Trockenheit, wie Kreissprecherin Birgit Eurich mitteilt. Aufgrund der Witterung hat das Betreuungsforstamt Westliche Altmark die Waldbrandgefahrenstufe 3 ausgerufen. Die „Waldbrandüberwachungsperiode“ ist bereits um den Monat Oktober erweitert worden.

Gemäß der aktuell gültigen Verordnung des Kreises über das Verbrennen pflanzlicher Abfälle von gärtnerisch genutzten Flächen ist bei den Waldbrandgefahrenstufen 3 und 4 das Entfachen von Feuern verboten. Laut Verordnung sollte es ursprünglich bis zum 15. November möglich sein.

Die Verordnung gilt seit 2017 und erlaubt das Verbrennen vom 1. Oktober bis zum 15. November und wieder ab 1. März bis zum 15. April. Die Feuer dürfen in den Gärten von montags bis sonnabends jeweils in der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr lodern, wobei das Verbrennen nicht länger als zwei Stunden dauern soll.

Zeiten eingeschränkt

Bis zum Inkrafttreten der neuen Regelungen konnte von Oktober bis März „gekokelt“ werden. Nach Kritik an dieser Praxis und Plänen des Landes- Umweltministeriums, die Feuer ganz zu verbieten, waren die eingeschränkten Brennzeiten als Kompromiss eingeführt worden.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Altmarkkreises Salzwedel unter. Dort sind Angaben über die sonst festgelegten Verbrennungszeiträume, Uhrzeiten, Mindestabstände, Mengen und Zeiten zu finden. Die aktuelle Waldbrandstufe steht unter den aktuellen Pressemeldungen oder ist über die Waldbrandapp des Landeszentrums Wald zu erfahren.

Wer plant, ein Gartenfeuer zu entzünden, sollte sich vorher bei den benannten Stellen informieren, erklärt Eurich.