Salzwedel l Wer sich in die alten Dokumente im Stadtarchiv der Hansestadt Salzwedel einlesen möchte, sollte mehr entziffern können als die Schrift von Schreibmaschinen. Manche Texte sind in Sütterlinschrift verfasst, andere in der deutschen Kurrentschrift. Der Wandel der Zeiten ist immer auch an den Schriften zu lesen, nicht nur am Inhalt.

Die Sütterlinschrift wird umgangssprachlich auch Sütterlin genannt. Im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums, wurde sie im Jahr 1911 für Schulen als Schreibschrift entwickelt. Verantwortlich dafür war der Berliner Buch- und Schriftgestalter Ludwig Sütterlin.

Historische Dokumente übertragen

Der Sütterlinschrift vorausgegangen war die deutsche Kurrentschrift, auch Kurrent genannt. Die Schrift wird auch als „deutsche Schrift“ bezeichnet. Kurrent wurde etwa vom 16. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts geschrieben.

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Einer, der die Schriften lesen kann, ist Steffen Langusch, Leiter des städtischen Archivs. Mit seiner Expertise startet die Volksstimme eine lose Serie. Hierfür stöbert Steffen Langusch in seinem Archiv. Die Volksstimme druckt historische Dokumente und möchte wissen, ob ihre Leser die Texte in unsere heutige Schrift im genauen Wortlaut übertragen können. Die Lösung wird in einer späteren Ausgabe gedruckt.

Schreiben Sie uns bis einschließlich 26. Juli unter dem Kennwort Schrifträtsel mit Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer an Volksstimme Salzwedel, Neuperverstraße 32 in 29410 Salzwedel. Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail schreiben: redaktion.salzwedel@volksstimme.de. Die Namen derer, die richtig liegen, werden in einer der kommenden Ausgaben veröffentlicht.