Apenburg l Girlanden sind gewickelt, Kränze gebunden: Die Vorbereitungen für das Ausschmücken des Adventshauses in Apenburg befinden sich auf der Zielgerade. Schließlich ist nicht mehr viel Zeit bis zum ersten Advent, der in diesem Jahr auf den 1. Dezember fällt.

Dann beginnt zum mittlerweile 18. Mal eine spannende Vorweihnachtszeit in dem Ort. „Ich freue mich sehr, dass es so einen großen Zuspruch und so viele fleißige Helfer gibt“, bedankt sich Peter Warlich, der gemeinsam mit seiner Frau Ilse die Idee dafür hatte.

Geschichten werden gelesen

An jedem Abend um 17.30 Uhr wird ein Türchen geöffnet. Dann werden nicht nur gemeinsam festliche Lieder gesungen, sondern es werden auch Geschichten vorgelesen. „Wir haben keine Not, Vorleser zu finden. Sie melden sich von allein bei uns“, beschreibt Peter Warlich. Landtagsabgeordneter Jürgen Barth beispielsweise habe schon im Sommer nachgefragt, ob er wieder mitmachen könne. „Er wird am 5. Dezember zu Gast sein“, fügt er hinzu. Aber auch andere lokale Politprominenz habe ums Mitwirken gebeten: Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Olms trägt am 13., Ninett Schneider, Bürgermeisterin des Flecken Apenburg-Winterfeld, am 19. und Landrat Michael Ziche am 21. Dezember eine Geschichte vor. „Mir ist es wichtig, dass diese etwas mit dem christlichen Gedanken und dem Weihnachtsfest zu tun hat“, sagt Peter Warlich. Denn nur wenige der Jüngeren würden den tatsächlichen Ursprung der Weihnacht kennen.

Der Apenburger weist auf drei besondere Veranstaltungen während der Adventshaus-Zeit hin: Am 7. Dezember, dann bereits ab 15 Uhr, gibt es den Weihnachtsmarkt, am 13. Dezember Kesselgulasch mit Posaunenmusik und am 21. Dezember die Bioglühwei(h)nnacht. „Wer den Markt noch bereichern möchte, kann sich gern bei uns unter Telefon 039001/9 08 44 melden“, so Peter Warlich.

Pyramide ist restauriert

Die große Eisenbahn für die Jüngsten werde ebenfalls wieder unterwegs sein. Zudem solle es eine weitere Überraschung für den Nachwuchs geben.

Die riesige Pyramide, die auf dem Dorfplatz aufgestellt wird, ist übrigens restauriert worden. „Mark Wöllmann und seine Mannschaft haben in ihrer freien Zeit dafür gesorgt“, bedankt sich der Mitorganisator.

Eingeladen sind nicht nur die Jüngsten, sondern auch deren Eltern und Großeltern. Und wenn sich am 24. Dezember die Tür der Kirche zum Abschluss öffnet, dann neigt sich die 18. Auflage ihrem Ende zu.