Tourismus

Wenn die Corona-Krise es zu lässt: Arendseer Filmcamp soll Ende Juni in die neue Saison starten

Im Arendseer Jugendfilmcamp sollten seit Ostern die ersten neuen Streifen entstehen. Doch die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen zwingen das Team zum Warten. Ende Juni soll es los gehen.

Von Christian Ziems

Arendsee. Im Arendseer Jugendfilmcamp sollten seit Wochen neue Streifen entstehen. Doch die Corona-Krise und die Verbote machen vor der Einrichtung nicht halt. Camp-Leiter Norman Schenk hofft: Ende Juni könnte es losgehen. Das Hygiene-Konzept hatte bereits 2020 funktioniert und soll auch 2021 zum Tragen kommen. Dabei spielt ein „Entzerren“, also möglichst große Abstände, genauso wie striktes Maskentragen die Hauptrolle. Teilnehmern, die für die Osterzeit gebucht hatten, wurden Alternativ-Vorschläge unterbreitet. Es gibt Angebote für 12- und 13-Jährige, 14- und 15-Jährige, Interessenten ab 16 Jahren und Schulklassen. Der erste Durchgang soll am 28. Juni eröffnet werden. Das Grundprinzip: Ein Film in einer Woche bleibt bestehen.

Das Jugendfilmcamp ist sei einigen Jahren ein Aushängeschild für den Luftkurort Arendsee. Es befindet sich auf dem einstigen kommunalen Ferienlager neben dem Camppingplatz. Kinder ab zwölf Jahre und junge Erwachsene bis Anfang 20 lernen dort von erfahrenen Dozenten die Grundlagen. Dazu gehört das Ausarbeiten eines Drehbuches, der Umgang mit der Kamera sowie das spätere Bearbeiten.

Vor der aktuellen Pandemie nutzten jährlich hunderte Interessierte aus verschiedenen Ländern diese Chance. Die Anzahl der Teilnehmer soll auch wieder steigen, wenn die Einschränkungen gelockert werden. Es gibt einige Ausbaupläne. So sollen moderne Gebäude auf dem Areal geschaffen und das Jugendfilmcamp, in dem auch Projekte von Schulklassen möglich sind, zu einer ganzjährigen Institution werden.