Eggersdorf l Im vergangenen Jahr haben die Eggersdorfer Heimatfreunde ihre Heimatstube um einem modern gestalteten Galerieraum erweitert. Bilder von Eggersdorfer Kunstschaffende aus Vergangenheit und Gegenwart konnten begutachtet werden. Die Resonanz einiger Besucher: „Wir hätten gar nicht gedacht, dass sich so viele Mitbewohner des Dorfes künstlerisch betätigt haben und noch kreativ tätig sind.“

Auch die 2008 nach Eggersdorf zugezogene examinierte Krankenschwester Claudia Horch zählte zu den Betrachtern der Werke. In einem Gespräch bekundete sie, sich schon länger mit der Malerei zu beschäftigen, eine Vielzahl von Bildern gefertigt hat, die sie auch gerne ausstellen würde. Der Grundstein für die Planung einer zweiten Vernissage in den Räumlichkeiten der Eggersdorfer Heimatstube war damit gelegt. Am Sonnabend, 14. November, um 15 Uhr eröffnet die Hobbymalerin Claudia Horch eine Personalausstellung. Sie bezeichnet sich selbst als Autodidakt, hat sich Grundwissen der Malerei angeeignet, besuchte Lehrgänge in der Volkshochschule um ihr Kunst-Spektrum zu erweitern.

Im Operationssaal des Klinikums Schönebeck ist sie beruflich tätig, beschäftigt sich gern in ihrer Freizeit mit Kunst und Kultur und sucht einen Ausgleich für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der Malerei, dem Basteln sowie dem kreativen Gestalten. Bei den von ihr ausgestellten 40 Bildern merkt man gleich, dass sie ein Faible für die bildnerische Darstellung von Blumen und Tieren hat.

Tiermotive mit Hunden dominieren, kein Wunder, denn sie besitzt selbst zwei dieser Vierbeiner. Mit satten Acrylfarben sind viele ihrer Werke farbenfroh gestaltet. Sie gibt in ihrer ersten Ausstellung einen Einblick in ihr schönes Hobby, man könnte auch sagen, es ist ein Streifzug durch ihr bisheriges Schaffen.

Von interessanten Motiven wie beispielsweise Glückwunschpostkarten, Porträtdarstellungen, Skizzen bis zu großformatigen, detailgetreuen Blumendarstellungen und natürlich vielfältigen Tiermotiven wird das Interesse des Betrachters geweckt. Nach ihren Zielen befragt, antwortet Claudia Horch: “Ich möchte mich weiter entwickeln in der bildnerischen Darstellung, werde auch weiterhin die Gelegenheit nutzen mir neue Anregungen – in Ausstellungen und Büchern zu holen.“

Die Ausstellung und die Exponate der Heimatstube können auch in den folgenden Wochen jeweils Donnerstag von 14 bis 17Uhr von interessierten Besuchern in Augenschein genommen werden, denn dann ist die Heimatstube geöffnet. Der Schulbereich der Ausstellung wurde mit diversem Bildmaterial aus der Eggersdorfer Schulzeit der Jahre 1950 bis 1960 ergänzt.