Der Bandname „Ventura Fox“ klingt geheimnisvoll. Was verbirgt sich hinter dem Namen?

Der Name entsprang vor zehn Jahren aus den Vorlieben und Zukunftsplänen der Bandmitglieder. Die Ace-Ventura-Filme von Jim Carrey waren daran nicht ganz unschuldig. Und da wir schon immer Musik zum Tanzen und Spaß haben machen wollten, haben wir die verschiedensten Stilistiken an meinem alten Yamaha-Keyboard ausprobiert und sind bei Foxtrott hängen geblieben - also Ventura Fox.

Sie werden den Brunnenfest-Besuchern sozusagen am Freitagabend, dem ersten Festtag, einheizen. Wie wollen Sie die Stimmung zum Kochen bringen?

Natürlich mit unserer leicht übertriebenen charmanten Art. Dann versuchen wir noch die Töne und Ansagen in die richtige Reihenfolge zu bringen. Am Ende kann aber die Band immer nur so gut sein wie ihr Publikum.

Das Repertoire von „Ventura Fox" ist vielseitig. Gibt es da eventuell direkt auf Schönebeck, den Markt und den Brunnen zugeschnittene Songs?

Bei uns ist kein Auftritt wie der Nächste. Wir versuchen immer ein paar Songs im Umlauf zu halten, sind aber auch spontan genug, uns dem Publikum anzupassen. Die Mischung aus aktuellen Nummern, aber auch den Klassikern, macht es am Ende aus. Wobei „Am Brunnen vor dem Tore“ dann doch nicht ganz unserem Alter entspricht.

Sie werben mit „einer der 100 besten Sängerinnen" für Ihre Band. Wie kommt es dazu?

Antje war bei der 2. Staffel von der TV Show „The Voice of Germany“ mit dabei und konnte dort auch die ersten vier Runden überstehen. Am Ende waren dann von 14 000 Teilnehmern nur die Besten übrig. Darunter auch unsere geliebte Sängerin.

Was gilt als der Höhepunkt Ihrer Musikerkarriere?

Das größte ist, von und mit der Musik leben zu können.

Also ist die Musik nicht nur nebenberuflich?

Ich persönlich mache nichts anderes mehr als Musik. Neben „Ventura Fox“ habe ich noch eine Musikschule in Aschersleben und eine zweite Band namens „Noch ist Zeit“, mit der wir eigenen deutschsprachigen Rock/Pop Musik machen. Bei dem Rest ist es durchwachsen: Am Ende werden alle etwas Vernünftiges gelernt haben, aber das Herz bei der Musik behalten.

Ein Auftritt in der Heimat - ist da mehr oder weniger Lampenfieber mit im Spiel?

Etwas Aufregung vor dem Auftritt gehört bei uns einfach dazu. Sobald der erste Ton gespielt ist, schwenkt das Lampenfieber dann in Spielfreude über und die Party kann starten.

Sie stammen aus Welsleben. Da ist Schönebeck nicht weit entfernt. Was gefällt Ihnen an der Elbestadt?

An dem Tag, als meine Eltern mich länger als 20 Uhr vor die Tür ließen, haben wir uns jedes Wochenende aufs Fahrrad geschwungen und sind in den Elbpark, Nähe der alten Elbbrücke gefahren. Aber Schönebeck hat auch so viel zu bieten. Wer ein Gradierwerk und einen Fluss vorzeigen kann, ist bei mir schon ganz weit vorn.

Und was sagen Sie zum neugestalteten Markt?

Den durfte ich mir zu „Christi Himmelfahrt“ das erste Mal anschauen und muss sagen, dass auf jeden Fall eine Verschönerung stattgefunden hat.

Werden Sie als Privatpersonen auch einmal über das Brunnenfest schlendern?

Wir sind viel mit der Band unterwegs und versuchen natürlich von den Orten und Festen, die wir deutschlandweit bereisen, immer viel mitzukommen. Also ja, das ein oder andere Bier werden wir sicherlich zu uns nehmen und den Abend genauso wie die Besucher des Festes genießen.

Was wünschen Sie sich, sollen die Brunnenfest-Besucher nach Ihrem Auftritt sagen?

Das schönste ist, wenn die Leute uns auf einem unserer Feste nochmal besuchen kommen. Das ist Bestätigung genug.

Die Band

Die Mitglieder:
 • Christopher Konrad (Gitarre, Keys, Gesang) aus Welsleben, seit 2006
 • Seit 2012: Antje Reich (Sängerin) aus Staßfurt, Martin Rückert (Bass) aus Tarthun und Sascha Blume (Gitarre) aus Barleben
 • Seit 2014: Mario Grohn (Schlagzeug) aus Aschersleben
Auftritte:
 • „Ventura Fox“ ist deutschlandweit unterwegs. 
 • Weitere Auftritte in der Umgebung: Am 5. Juni Rolandfest in Calbe, am 22. Juni Klosterfest in Bernburg, am 26. August zehnjähriges Bandjubiläum in Förderstedt, am 24. September Oktoberfest in Förderstedt.