Schönebeck l Schnäppchenjäger hatten bei der vom Fundbüro der Stadt veranstalteten Versteigerung auf jeden Fall die Möglichkeit, ordentlich Beute zu erhaschen. Insgesamt 25 Fahrräder, darunter auch drei Elektroräder, konnten erworben werden. Mit einem Mindestgebot von einem Euro startete die Auktion. Präsentiert wurden die Fahrräder von René Nickel, Sachgebietsleiter des Ordnungsamtes. Dennoch blieben viele Räder ohne Käufer.

„Die Beteiligung ist in diesem Jahr nicht so groß. Im letzten Jahr waren mehr Leute da“, erzählt Nickel. „Vielleicht Corona geschuldet, aber wir freuen uns, wenn überhaupt Interessierte kommen.“

Fahrräder werden übergeben

Die übrig gebliebenen Fahrräder werden keineswegs verschrottet, sondern dem BQI Schönebeck übergeben. Hier werden sie im Rahmen der Jugendarbeit aufbereitet. Viele der Fahrräder haben nur kleinere Mängel, die schnellstens behoben werden können. Deswegen freut sich auch Erik Schober über sein neues Mountainbike. „Ein paar Kleinigkeiten müssen schon gemacht werden, aber für das Geld ist mir das wert.“

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Die Mitbietenden hatten gestern großes Glück. Aufgrund der geringen Beteiligung gab es nicht viel Konkurrenz und die Räder konnten für „schma-les Geld“ erworben werden. Lediglich die Elektroräder sorgten für einen ordentlichen Bieterkampf. Das eingenommene Geld fließt in die allgemeinen Finanzmittel der Verwaltung.

Ein Jahr Wartezeit

Ein Jahr lang warten die Räder auf Abholung, bevor sie zur Versteigerung freigegeben werden. Nun wird im Fundbüro wieder gesammelt, bis im nächsten Jahr wieder die Frage gestellt wird: Wer bietet mehr?