Calbe/Brumby l Nächsten Mittwoch ist es soweit: Dann wird die rund vier Kilometer lange und 7,9 Millionen Euro teure Ortsumgehung von Brumby durch Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) offiziell freigegeben. An der Landesstraße (L) 63, die südlich an Brumby vorbei führt, wird schon seit dem 2. Mai 2017 gebaut. Ziel ist es den Durchgangsverkehr im Ort so gering wie möglich zu halten, teilt die Landesstraßenbaubehörde mit.

Über die L 63 wickelt sich ein großer Teil des Ost-West- bzw. West-Ost-Verkehrs ab. „Die L 63 ist eine wichtige Achse zwischen der Autobahn (A) 14 und der A 9. Darum ist sie auch eine vom Wirtschaftsverkehr gern genutzte Strecke“, erklärt Stefan Hörold von der Straßenbaubehörde.

Ein Teil freigegeben

Die „alte L 63“ wird zudem zu einem Feld- bzw. Radweg zurückgebaut. Dabei handelt es sich um eine Ausgleich- und Ersatzmaßnahme, wie Hörold mitteilt. „Durch den Bau von Straßen wird gewissermaßen die Natur zerstört. Durch den Rückbau der ‚alten L 63‘ erhält die Natur wieder Raum zurück“, sagt Hörold. Dabei wurde auch der Asphalt abgefräst und im Anschluss für den Bau der Anbindung der Ortsumgehung zwischen A 14 und Brumby sowie zwischen Brumby und Calbe genutzt.

Ein Teil der neuen Trasse ist übrigens schon länger freigegeben. Auf dem westlichen Abschnitt der Umgehung, von der A 14-Anschlussstelle Calbe bis zur Kreisstraße (K) 1290, können Autofahrer schon seit dem 17. August wieder fahren.

Calbes Bürgermeister Sven Hause zeigt sich erfreut, dass die Straße bald wieder freigegeben ist. „Die Bauarbeiten betreffen zwar nicht die Stadt Calbe, schließlich handelt es sich um eine Landesstraße, der Verkehr betrifft uns aber natürlich schon. Daher bin ich froh, dass der Verkehr bald wieder rollt“, sagt Hause.