Sanierung

Bördeland: Graben in Zens zur Freude von Ortsbürgermeister Frank Ahrend (CDU) und Ronald Funke fertig

Ein alter Durchlass war schon seit Jahren dringend sanierungsbedürftig. Die Erneuerung wurde trotz Diebstahl pünktlich fertig.

Von Robert Gruhne
Der neue Graben in Zens ist fertig. Der tiefere Teil vorne dient als Schlammfang.
Der neue Graben in Zens ist fertig. Der tiefere Teil vorne dient als Schlammfang. Robert Gruhne

Zens - In Zens fließt es wieder. Bereits Ende April stellte das Unternehmen Strabag den Graben im Dorfinneren fertig, der Grund- und Oberflächenwasser ableitet. Das war auch dringend notwendig, meint Ortsbürgermeister Frank Ahrend (CDU): „Der Graben war fällig, schon seit 20 Jahren.“ Streits um Zuständigkeiten hätten die Sanierung immer wieder verzögert.

Bei Starkregen war der Graben in den vergangenen Jahren ein Problempunkt gewesen, sagt Bauamtsleiter Ronald Funke. Ahrend erinnert sich daran, dass das ganze Dorf im Jahr 2011 unter Wasser stand, als das Wasser von den Feldern nicht vernünftig abfließen konnte.

Rohr teils verschlammt

Schuld daran war auch ein 100 bis 200 Jahre alter gemauerter Durchlass unter der Dorfstraße hindurch. „Das Rohr war teilweise zu, zusammengebrochen oder verschlammt“, schildert Funke die Notwendigkeit einer Sanierung. Durch die neuen Betonrohre kann das Wasser wieder vernünftig fließen und ablaufen.

Auf einer Länge von 55 Metern wurden außerdem Trapezbetonschalen unter freiem Himmel verlegt. Die Gelegenheit war günstig, denn der neue Eigentümer des Grundstücks ließ einen alten Schuppen, unter dem der Graben hinweg ging, vor Kurzem abreißen. Kurz vor dem Durchlass findet sich nun auch ein etwas tieferer Bereich, der als Schlammfang dient.

Viel Lob für die Gemeinde

Für Ärger sorgte Mitte April ein Diebstahl von der Baustelle. Dabei wurde ein Betonrohr gestohlen, was besonders verwunderlich ist, da die Baustelle mitten im Ort liegt und das Diebesgut nur mit Großtechnik bewegt werden kann.

Die Grundstücke am Graben sollten bald mit Einfamilienhäusern bebaut werden. An der Straße fehlt nur noch das Geländer. Ortsbürgermeister Ahrend lobt die Anstrengungen der Gemeinde, die die Summe zur Erneuerung Anfang April sogar noch einmal erhöht hatte. Auch die Baufirma habe „sehr ordentlich“ gearbeitet.