Städtischer Bauhof ist für plötzlich auftretende Eisglätte und Schneeverwehungen gut gewappnet

"Der Winter kann ruhig noch warten, doch wenn er kommt, dann sind wir für alles bestens vorbereitet"

Von Andreas Pinkert

Noch 17 Tage, dann läuten die Meteorologen offiziell den Winter ein. Während die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs noch mit dem Herbstlaub beschäftigt sind, ist die Technik schon jetzt auf glatte Straßen und Verwehungen vorbereitet.

Calbe/Schwarz/Trabitz l Klärchen sorgte gestern mit ihren Strahlen und einem stahlblauen Himmel für kaltes, aber schönstes Herbstwetter in der Rolandstadt. "Den Winter können wir jetzt noch nicht gebrauchen", sagt Bauhofmitarbeiter Heiko Hofmann, als er auf dem Betriebsgelände in der Nienburger Straße die neue Kehrmaschine wartet. Dabei geht es ihm nicht nur um das sonnige Wetter, sondern auch um viel Arbeit, die noch vor ihm und seinen Kollegen liegt. Derzeit muss im Stadtgebiet und in den Ortsteilen auf öffentlichen Flächen noch jede Menge Laub zusammengefegt und entsorgt werden.

"Wir haben 100 Tonnen feinen Splitt und sieben Tonnen Salz auf Lager"

"Wenn man sich die Bäume anschaut, wird das noch einige Zeit dauern. Da ist noch jede Menge Laub dran", schätzt der stellvertretende Bauhofleiter Frank Berger.

Sein Team ist auf einen schnellen Wintereinbruch bestens vorbereitet. Rund 100 Tonnen feiner Splitt und sieben Tonnen Salz sind gegen Eisglätte auf kommunalen Straßen und Wege eingelagert.

Kommt Väterchen Frost, werden zwei Kolonnen im wöchentlichen Wechsel im Stadtgebiet und in den Ortsteilen Schwarz und Trabitz ausrücken. Pro Kolonne sind vier bis fünf Kollegen tätig.

Zum Fuhrpark des Winterdienstes gehören ein großer Lkw mit Nachlaufstreuer und Schiebeschild, zwei kleinere Transporter mit Schiebeschild und Streuer sowie ein Multicar für die beiden Ortsteile.

Die Stadt ist also auf starke Schneefälle vorbereitet. Dennoch sei es schwer, gleichzeitig die Räumung des gesamten Stadtgebietes zu garantieren, sagt Berger. An Tagen, an denen es pausenlos schneit, bittet er aus Erfahrung schon vorbeugend um Verständnis, wenn nicht überall permanent beräumt werde. "Wir halten uns an aufgestellte Dringlichkeitsstufen, wichtige Straßen zuerst", erklärt Berger.