Plötzky l Arne Anders hat es zusammengefasst: „Unser Roland ist ein großer Mann, er steht mitten im Dorf, so dass ihn jeder sehen kann. - Mit Schild und Schwert steht er dort. Aus Stein gemeißelt, hier in Plötzky, hier in unserem schönen Ort. - Große und kleine Leute bleiben stehen und freuen sich, ihn zu sehen. - Unser Roland ist jetzt zehn Jahr. Wir wollen heute feiern. Hurra, hurra, das Rolandfest ist da.“ Für das Aufsagen des Gedichtes, das das Kita-Team extra kreiert hat, gab es reichlich Applaus. Arne stand nicht nur vor der steinernen Rolandstatue, sondern auch neben einem kleinen Roland. In Rolle und Kostüm war Toni Schröter war geschlüpft.

Nachdem Matthias Eisenberg mit einem Orgelkonzert in der Kirche den Tag feierlich eröffnet hatte, ging es für alle unter der musikalischen Regie des Schalmeienzuges Kleinmühlingen zum Hauptort - zur Statue. Wilfried Kiske, Vorsitzender des Heimatvereins, trat als Roland zu Plötzky auf und begrüßte weitere Rolande und ihre Begleiterinnen aus Brandenburg, Stendal, Haldensleben, Calbe und Gardelegen. „Wir sind zwar nur ein kleiner, bescheidener Ortsteil von Schönebeck, können aber mit Stolz auf eine große geschichtliche Vergangenheit zurückblicken. Im Mittelalter besaß Plötzky Stadt- und Marktrecht. Daran erinnert heute der Roland, der mitten im Ort steht“, sagte Wilfried Kiske. Der im Jahr 2000 gegründete Heimatverein habe sich das Ziel gestellt, die Geschichte des Ortes aufzuarbeiten und erlebbar zu machen. Doch mit Wiederaufbau des Rolands und Heimatstube, die sich zu einem Museum entwickelt hat, sowie dem Beitritt zum Netzwerk der Roland-Orte, ist weit mehr erreicht worden. Mit dem Rolandfest wolle man denjenigen danke sagen, die den Verein unterstützt und begleitet haben. Das taten die Vereinsmitglieder herzlich mit Chorauftritten, Modenschau, Kulinarik und viel Geselligkeit.Weiterer Bericht folgt.

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