Felgeleben l Die freiwilligen Feuerwehren der Stadt Schönebeck und ihrer Ortsteile hatten am Donnerstag alle Hände voll zu tun. Wie Stadtwehrleiter Daniel Schürmann mitteilte, mussten die Kameraden aus den Wehren insgesamt vier Mal ausrücken. Einer der Einsätze war dabei besonders kurios.

Vier Wehren zur Brandmeldeanlage

Die Einsätze verfliefen jedoch glimpflich. Schon um 6.37 Uhr wurden Kameraden der Wehren Felgeleben, Bad Salzelmen, Schönebeck und Elbenau zu einem Einsatz gerufen. Durch Reinigungsarbeiten wurde eine Brandmeldeanlage in einem Schönebecker Betrieb ausgelöst.

Wenig später wurde „die Tischlerstraße“ zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Um 8.55 Uhr hieß es: „Person öffnet nicht“. „Jedoch öffnete die Person dann doch selbstständig“, wie die Kameraden vermeldeten.

"Person in Notlage"

Für die Kameraden aus Bad Salzelmen und Schönebeck ging es um 13.43 Uhr weiter. Die Kameraden wurden zu einer „Person in Notlage“ gerufen, doch sie konnten den Einsatz, wie sie in sozialen Netzwerken mitteilten, schnell beenden. Für die Bad Salzelmener war es der – passend zur Notrufnummer – 112. Einsatz in diesem Jahr.

Tierische Hilfe

Tierische Hilfe leistete die Feuerwehr Felgeleben. Sie retteten einen Greifvogel aus den Fängen eines Netzes am Sportplatz von Union Schönebeck. „Mittels dreiteiliger Steckleiter und Messers befreiten wir das Tier aus seiner misslichen Lage“, teile Melanie Balder vom Löschzug mit. „Nachdem das letzte Band zertrennt war, konnte der Vogel selbstständig losfliegen.“ Erschwert wurde dieser ungewöhnliche Einsatz dadurch, dass sich der Vogel nach Kräften wehrte.

Später am Abend mussten die Felgeleber zu einem weiteren Einsatz ausrücken. Auch hier ging es um eine Brandmeldeanlage. „In einer Maschine fing gestautes Papier unter der entstehenden Wärme an zu schmoren“, so die Verantwortlichen der Feuerwehr. Das Phänomen gleiche dem Papierstau eines herkömmlichen Druckers. Auch dieser Einsatz war schnell beendet.