Eggersdorf l Nach den Pappeln in einer Feldflur trifft es nun die Linden am Ortseingang von Eggersdorf. Diese mussten gefällt werden. „Muss das denn sein?“, fragte ein Volksstimme-Leser. Die Redaktion ging dem nach.

„Zur Gefahrenabwehr müssen wir die Bäume fällen“, erklärt Günter Dübecke, Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Bördeland. Grund hierfür sei der marode Zustand der Bäume. Er rückte samt Gabelstapler und Kettensäge an.

Schon seit Jahren seien die Bäume hohl und könnten so leichter umkippen. Besonders bei den momentanen Witterungsverhältnissen stellen sie eine Gefahrenquelle dar. „Ein Menschenleben ist da schon wichtiger als ein alter Baum“, hält Dübecke die Fällungen für sinnvoll.

Schnitt reicht nicht aus

Vorkehrungen durch den Baumbeschnitt würden nun nicht mehr ausreichen, bestätigt Dübecke. „Durch den Beschnitt der Bäume kann Wasser in den Stamm eindringen und macht ihn dadurch marode“, erklärt er.

Ingesamt mussten in der Bahnhofstraße fünf Bäume gefällt werden. Danach wurden sie zerschreddert und entsorgt. Die Linden sollen von einer Fachfirma im Frühjahr durch neue Bäume ersetzt werden.

Sturm kippt Pappeln um

Im vergangen Jahr wurden in einer Feldflur bei Eggersdorf mehrere Pappeln von einem Sturm umgekippt. Wie Streichhölzer hatte es die 60 bis 70 Jahre alten Bäume auf die umliegenden Wege und Ackerflächen umgelegt. Zu Schaden gekommen ist damals zum Glück niemand.

Zur Gefahrenabwehr wurden daraufhin 300 weitere Pappeln in der Bauernrinne gefällt. Auch dort sollen mit Hilfe des Kreiswirtschaftsbetriebes 400 neue Bäume gepflanzt werden.