Schönebeck l Nach langjähriger Preisstabilität müssen die Stadtwerke Schönebeck die Trinkwasserpreise im Netzgebiet den zwischenzeitlich gestiegenen Kosten zum 1. Januar 2018 anpassen. Das teilte die Pressesprecherin der Stadtwerke, Annette Schreiber, der Volksstimme mit. Der Trinkwasserpreis setzt sich aus einem Grund- und einem Arbeitspreis gemäß den Bestimmungen der „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser“ (AVBWasserV) zusammen.

Der Arbeitspreis für einen Kubikmeter Trinkwasser wird geringfügig gesenkt; der Grundpreis steigt allerdings deutlich. Die monatliche Mehrbelastung für eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Wasserverbrauch von 90 Kubikmeter wird sich auf 4,28 Euro belaufen. Friedrich Husemann, Geschäftsführer der Stadtwerke, ist überzeugt davon, „dass die jetzige Erhöhung zur traditionell langfristigen Preisstabilität bei gewohnt sehr guter Trinkwasserqualität beitragen wird“.

Gestiegene Kosten

Ausschlaggebend für die Preiserhöhung sind insbesondere die gestiegenen Betriebs- und Instandhaltungskosten für das Trinkwassernetz der Stadtwerke Schönebeck sowie für die erhöhten Trinkwasserbeschaffungskosten beim Vorlieferanten Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH, wurde mitgeteilt.

Das Schönebecker Trinkwasser, das als sogenanntes Mischwasser aus den Wasserwerken Colbitz und Lindau kommt, verfügt über eine hervorragende Qualität. Es kann ohne Einschränkungen getrunken werden und soll obendrein sehr wohlschmeckend sein.

Zum Vergleich teilen die Stadtwerke ein Beispiel mit: „Für 1000 Liter Mineralwasser aus dem Supermarkt zahlt man – je nach Sorte – zwischen 350 bis 550 Euro. 1.000 Liter Trinkwasser aus dem Hahn kosten lediglich 2,99 Euro.“